Abwehrchef Braun fällt verletzt aus

Sabrina Peters
Patrick Braun (rechts) kann morgen in Schwafheim nur zusehen.I
Patrick Braun (rechts) kann morgen in Schwafheim nur zusehen.I
Foto: Stade
Landesligist 1. FC Kleve ist am Sonntag bei Aufsteiger SV Schwafheim gefordert. Die Gastgeber sind auf eigenem Platz bislang ungeschlagen.

Kleve.  Erst einen Auswärtssieg hat Fußball-Landesligist 1. FC Kleve in bisher fünf Spielen geholt. Diesen gab es mit einem 2:1 bei den Sportfreunden Königshardt vor drei Wochen. Am Sonntag müssen die Klever um 15.15 Uhr bei der zweitstärksten Heimmannschaft der Liga antreten – dem in heimischer Umgebung noch ungeschlagenen SV Schwafheim.

Der Aufsteiger hat 13 von bislang 14 erspielten Punkten zu Hause geholt und rangiert damit auf dem achten Tabellenplatz. „Sie haben eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern, die schon Oberliga gespielt haben, und jungen Spielern“, meint FCK-Trainer Thomas von Kuczkowski. Zwei von ihnen kennt der rot-blaue Coach aus eigener Erfahrung. Denn Stürmer Kevin Bodden und Abwehrspieler Marcel Haeger haben unter ihm in Kleve gespielt. Haeger ist erst im vergangenen Sommer vom 1. FC zum SV Schwafheim gewechselt und fehlt den Klevern als zuvor etatmäßiger Stammspieler seither durchaus – zumal Heinz-Josef Peters als Innenverteidiger den Rot-Blauen wegen anhaltender Knieprobleme weiterhin nicht zur Verfügung steht und sich Patrick Braun bei der 0:2-Niederlage zuletzt beim PSV Wesel-Lackhausen eine Verletzung am Fuß zugezogen hat. Auch er wird pausieren müssen.

Die Schwanenstädter sollten aber noch über genügend Spieler verfügen, die das Ruder in Schwafheim rumreißen und einen Erfolg holen können. Um auf die auswärts schwer zu besiegende SV-Mannschaft vorbereitet zu sein, hat sich von Kucz­kowski in dieser Woche etwas Neues einfallen lassen. „Ich habe ergänzend zu meiner Ansprache an die Mannschaft Flyer über die Stärken und Schwächen des Gegners an die Spieler ausgeteilt“, so „Kucze“. Auch das eigene Spiel seiner Elf in Wesel habe er analysiert. „Wir müssen den Ball wieder bis ins letzte Drittel bringen. Das müssen wir erzwingen“, fordert von Kuczkowski.

Im mit 1:0 knapp gewonnenen Pokalspiel bei SuS Kalkar unter der Woche konnten sich die Klever schon einmal mit einem für sie ungewohnten Belag anfreunden. Wie schon in der Nikolaistadt wird sie nämlich auch in Schwafheim ein Untergrund aus Asche erwarten. „Insofern kam das Pokalspiel vielleicht zur richtigen Zeit“, findet von Kuczkowski. Schwafheims Trainer Thorsten Schikofsky schickt derweil eine Kampfansage an die Schwanenstädter: „Wir wollen den fünften Sieg auf heimischem Boden einfahren.“ Ein legitimes Anliegen.