435 Athleten bei gelungener Premiere

Ab auf den Deich! Hier zwei Fahrer beim Elitelauf des Duathlons in Kalkar.
Ab auf den Deich! Hier zwei Fahrer beim Elitelauf des Duathlons in Kalkar.
Foto: Kleve
Das Spektakel aus Laufen und Radfahren am Wunderland in Kalkar stieß auf großes Interesse. Der erste Autohaus-Minrath-Duathlon - zugleich die NRZ-Meisterschaft - fand rund um das Wunderland in Kalkar-Hönnepel statt.

Kalkar..  Die Sonnenstrahlen scheinen warm auf ihn nieder. Im gleichmäßigen Rhythmus nähert er sich schnell joggend der Hanse-Halle. Unterstützt wird er durch klatschende Zuschauer, die ihn auch mit motivierenden Zurufen anfeuern.

Dynamischen Schrittes passiert er den Wendepunkt, um anschließend wieder die geräumige Halle zu verlassen. Die Rede ist von Josef Osterkamp (Jahrgang 1938), dem ältesten Teilnehmer des Duathlons in Kalkar.

Aufgesplittet war der Duathlon wie folgt: Erst musste der aktive Sportler eine Laufstrecke absolvieren, dann musste eine Radstrecke befahren werden und zu guter Letzt gab es noch einmal eine kurze Laufeinheit. Die Distanzen unterschieden sich je nach Altersklasse und Wettbewerb.

Eine Neuheit war, dass der Start- und Zielbereich sowie die Wechselzone überdacht waren. Die große Hanse-Halle diente zudem als Ort für Siegerehrungen, Anmeldung und Verpflegung.

Mehr Teilnehmer als erwartet

Die Zuschauer tratschen in der Mittagssonne, die Teilnehmer bereiten sich auf ihren Einsatz vor. Schon aktive Sportler laufen aus, damit die Muskeln gelockert werden.

Der Organisator Detlev Ingenwerth rast von A nach B, sodass alles reibungslos funktioniert. Hochzufrieden äußerte er sich zu der Teilnehmerzahl: „Ursprünglich haben wir mit etwa zweihundert Teilnehmern gerechnet, letztlich haben sich 435 Athleten angemeldet.“

Ununterbrochen läuft im Hintergrund Musik. Der Moderator kommentiert die einzelnen Geschehnisse des Lauf- und Radveranstaltung enthusiastisch und spielt gerne auf frühere Fußballnationalspieler an.

Triathlet Fabian Rahn ganz vorne

Genau wie bei Fabian Rahn, wobei die Verbindung mit dem ehemaligen Essener Spieler Helmut Rahn namentlich nahe liegt.

Der Triathlet Fabian Rahn bereitete sich unter anderem drei Wochen lang im Trainingslager auf Fuerteventura für diesen Wettkampf vor. Er belegte bei der NRW-Meisterschaft in 59:58 Minuten den ersten Rang. Dabei musste er erst fünf Kilometer laufen, es folgte Radfahren über zwanzig Kilometer und zum Abschluss lief er die 2,5 km Distanz.

Wie auch viele andere Sportler zeigte er sich angetan von den Rahmenbedingungen: „Das Wetter ist top, die gesamte Organisation ist sehr gut, die Bedingungen sind rundum optimal – insgesamt ist es als Schulnote betrachtet eine Eins Minus.“

Die deutsche Duathlon-Meisterin Franziska Scheffler wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann die NRW-Meisterschaft bei den Frauen.

Die Motivation bei solchen Wettkämpfen sei laut Bastian Tiede, der für das Autohaus Minrath teilgenommen hat, besonders groß: „Gerade bei diesen tollen gegebenen Voraussetzungen ist der Ehrgeiz riesig.“

Neben zahlreichen Athleten aus unterschiedlichsten Gebieten in ganz Nordrhein-Westfalen ist es sehr erfreulich, dass viele Sportler aus dem Kreis Kleve an den Start gingen. Vor allem der Verein TV Goch war mit einer großen Teilnehmerzahl vertreten.

Lob für die Streckenführung

Viele Aktive waren sowohl mit der Lauf- als auch mit der Radstrecke zufrieden. Fabian Rahn zeigte sich angetan: „ Die Laufstrecke ist gut. Auch die Radstrecke gefällt mir, wobei ich zugeben muss, dass diese durch die vielen Kurven sehr anspruchsvoll ist.“

Der trotz des fortgeschrittenes Alters sehr fitte Josef Osterkamp, der in der Altersklasse TM 75 die NRW-Duathlon-Meisterschaft gewann, blickt ebenfalls auf eine gelungene Veranstaltung zurück: „Die Organisation ist sehr, sehr gut. Die Rennstrecke ist okay, die Laufstrecke ist sehr schön – gerade direkt am Rhein. Mit den Bedingungen bin ich zufrieden.“

 
 

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