Überzeugender Spitzenreiter

Die Volleyballerinnen des SC Hennen gewannen souverän gegen EVC Massen.
Die Volleyballerinnen des SC Hennen gewannen souverän gegen EVC Massen.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SC Hennen stehen nach dem Sieg gegen Massen weiterhin ganz oben in der Tabelle. Ganz unten bleiben die Iserlohn Panthers nach der Niederlage gegen den Zweiten Gelsenkirchen.

SC Hennen - EVC Massen 3:0 (25:15, 25:14, 25:20). Beim ersten Auftritt des Jahres knüpfte der SC an die Leistungen des Vorjahres an und setzte seine beeindruckende Saison fort. „Ich bin mit dem Ergebnis hoch zufrieden, das war eines unserer besten Saisonspiele“, resümierte Trainer Christoph Schulte, der, weil zuvor als Spieler im Einsatz, erst beim Stand von 12:4 im ersten Satz in die Halle kam und wenig Handlungsbedarf sah. „Wir haben selbst wenige Fehler fabriziert, und in der Offensive haben alle konstant gepunktet. So konnte Massen sich nicht gut auf uns einstellen“, verkündete Schulte den Schlüssel zum Erfolg.

In den ersten beiden Sätzen dominierten die Gastgeberinnen nach Belieben und sicherten sich so bereits frühzeitig die Satzerfolge. Im dritten Satz fanden die sonst so defensivstarken Gäste besser ins Spiel und hielten den Satz lange offen, zum Ende hin setzten sich die SC-Damen dann aber ein paar Punkte ab und machten den Erfolg perfekt. Warten muss Schulte mit seinem Team aber noch auf die Wertung des 3:1-Sieges im Hinspiel, da Massen wegen eines angeblichen Regelverstoßes der Hennenerinnen Einspruch eingelegt hatte. „Ich hoffe, das Spiel wird auch für uns gewertet, wir sind uns keiner Schuld bewusst“, so Schulte.

SCH: Oefner, Düchting, Marks, Ziegler, Loks, Jansen, Schwarz, Klohs, Knobloch, Stöber, Rabe.

Iserlohn Panthers - TC Gelsenkirchen 0:3 (19:25, 17:25, 14:25). Das Schlusslicht konnte Hennen gegen den Tabellenzweiten keine Schützenhilfe leisten. „Wir sind nicht mit der Erwartung angetreten, dass wir das Spiel klar gewinnen werden“, so Spielertrainerin Corinna Steuckmann. Doch ihr Team startete gut in das Spiel und führte im ersten Satz zwischenzeitlich mit sechs Punkten. Mitte des Spielabschnitts kam dann jedoch der Einbruch, und die Gäste zogen an den Panthers vorbei. Ein ähnliches Bild bot sich auch im zweiten Satz. Wieder führten die Iserlohnerinnen, wieder hatten die Gelsenkirchenerinnen das bessere Ende für sich. Im dritten und zugleich letzten Satz war das Resultat dann etwas eindeutiger. „Der gute Start hat schon Hoffnung geweckt“, haderte Steuckmann, die nur dank der Aushilfe von Laura Fries überhaupt ein Team aufbieten konnte. Zudem hofft sie auf Verstärkung: „Wir wollen noch ein paar Spielerinnen organisieren, um einen breiteren Kader vorzuweisen.“ Dies soll dann vor allem in den Spielen gegen Konkurrenten aus der unteren Tabelenhälfte zu Punkten verhelfen.

Panthers: Köppe, Opitz, Schneider, Zander, Dänner, Theilken, Steuckmann, Fries.

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