Triumph für die „Grauen Panther“

Westdeutscher Meister wurden die Volleyball-Senioren des TuS Iserlohn.
Westdeutscher Meister wurden die Volleyball-Senioren des TuS Iserlohn.
Foto: IKZ

Iserlohn.  Die „Grauen Panther“ haben es geschafft. Bei den westdeutschen Volleyball-Seniorenmeisterschaften in der Almelohalle sicherten sich die Iserlohner den Titel in der Klasse Ü53. Das Turnier eröffneten Vize-Bürgermeister Thorsten Schick und Organisator Axel Kahl als Vertreter des Verbandes. Er sorgte mit seinem Team für einen reibungslosen Ablauf.

In der Vorrunde gewann der TuS souverän gegen den SC Halle (25:14, 25:13), während gegen den TVG Holsterhausen zunächst der Spielrhythmus fehlte. Durch verunglückte Ballannahmen lag man mit 0:7 hinten. Doch dann drehte die Mannschaft auf, mit Druck im Aufschlag und im Angriff kam sie auf Betriebstemperatur, und es war der Wille zu spüren, den Satz zu gewinnen - Endstand: 25:17.

Souveräner Auftritt des TuS in der Vorrunde

Gewarnt durch den schwachen Beginn im ersten Satz bot das Team dann eine konzentrierte Leistung, führte im zweiten Durchgang schnell mit 6:1 und ließ beim 25:19 nichts anbrennen. Nach einem 25:19-Satzerfolg gegen TG Neuss stand man als Gruppenerster bereits fest. So ließen es die Panthers danach etwas gemächlicher angehen und agierten zuweilen etwas ungeordneter. Die TG witterte dadurch Morgenluft und verbuchte den Satz für sich.

Am zweiten Turniertag wurden die Karten neu gemischt. Abonnementsmeister Dürener TV hatte in der Vorrundengruppe B leichtes Spiel und setzte sich überlegen durch. In einem spannenden Halbfinale bezwang der TVG Holsterhausen die Dürener im Tiebreak mit 15:10 und stand im Finale. Da wollten die Sauerländer auch gerne hin. Im Match gegen den Gütersloher TV zeigten sie gleich, wer Herr im Hause ist. Mit variablem Zuspiel und harten, unerreichbaren Angriffen machte man den Ostwestfalen das Leben schwer. Erfreulich war, dass sich der TuS auch in kritischen Situationen nie hängen ließ und der Block viele Male goldrichtig stand (25:16). Auch im zweiten Durchgang gab es nur in der Feldverteidigung und Sicherung einige kleine Probleme, so dass mit dem 25:19 der Finaleinzug perfekt gemacht wurde.

Im Endspiel setzten die „Grauen Panther“ mit starken Aufschlägen erste Akzente. Dank großer mannschaftlicher Geschlossenheit wurde Essen beim 25:20 an die Wand gespielt. Der Gegner schien sein Pulver verschossen zu haben. Der nächste Abschnitt verlief bis zum 12:10 recht ausgeglichen, erst danach wurde der TVG-Block öfter überwunden, und es stand ein 25:20 zu Buche.

Die Iserlohner waren in allen Mannschaftsteilen stärker besetzt und gewannen verdientermaßen den westdeutschen Titel. Kapitän Helmut Tölle nahm vor heimischer Kulisse den Siegerpokal in Empfang, und für den TuS war dieser Sieg eine Premiere. Der beschert der Mannschaft auch die direkte Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Norderstedt.