Letmathe und Lössel wollen sich rehabilitieren

Der TV Lössel will grgen Lüdenscheid II die Rehabilitation für das zuletzt schwache Auswärtsspiel.
Der TV Lössel will grgen Lüdenscheid II die Rehabilitation für das zuletzt schwache Auswärtsspiel.
Foto: IKZ

Iserlohn..  Nach dem desaströsen Null-Punkte-Auswärtswochenende des heimischen Handball-Bezirksliga-Trios stehen an diesem Samstag für Lössel, Letmathe und den VfK wieder Heimaufgaben an, wobei der LTV sicherlich die deutlichste Favoritenrolle besitzt.
TV Lössel - HSG Lüdenscheid II (Vorjahr: 30:26, Wertung für HSG). Die Pleite von Attendorn hat bei den Lösselern nachgewirkt. „Es wird höchste Zeit, dass wir unseren Abwärtstrend stoppen, und nach dem Katastrophenspiel vom letzten Wochenende sind auch einige deutliche Worte gefallen“, erläuterte Trainer Burkhard Schnepper. Er geht davon aus, dass diese bei seinen Spielern angekommen sind und nun gegen Lüdenscheid eine Reaktion erfolgt.

Die HSG-Zweitvertretung überraschte zuletzt mit dem deutlichen Erfolg über den LTV, aber das soll die Lösseler im Bemühen um Wiedergutmachung nicht beeindrucken. „Wir spiele zu Hause, und wir müssen gewinnen“, fordert Schnepper eine Reaktion. Erschwert wird diese jedoch durch das Fehlen des gesperrten Tobias Fischer. „Das ist gravierend, aber da müssen wir jetzt durch“, so der Coach.

TV Lössel: Riedling, Brüne, Winner; Burschik, Rohde, J. Quittmann, L. Fischer, Wagner, Demmer, Stein, Jüdt, S. Quittmann, Wulf, Münder. - Nicht dabei: T. Fischer (gesperrt) - Anwurf: Samstag, 18 Uhr, Albert-Schweitzer-Halle.

VfK Iserlohn - TuRa Halden-Herbeck. Mit neuen Trikots tritt das Schlusslicht gegen den Aufsteiger an und hofft auf bessere Zeiten. Ob es allerdings zum ersten Saisonsieg reicht? „Die Stimmung ist erstaunlich gut. Respekt, dass das noch so abläuft“, freut sich Trainer Oliver Skrzypczak über die gute Trainingsbeteiligung. „Die Spieler wollen sich natürlich auch für den neuen Trainer empfehlen“, erwartet er eine zusätzliche Motivation, nachdem Sascha Schmoll als Coach für die kommende Saison präsentiert worden ist. „TuRa hat eine junge, schnelle Mannschaft“, skizziert Skrzypczak den Tabellensiebten.

VfK Iserlohn: Fritzsche, Evangelou; Barth, Gösser, N. Bals, S. Bals, Fock, Steiner, Wardzinski, Schatter, Cameron, Beckerhoff, Eberle, Parnitzke (?) - Nicht dabei: Kurtz, Levermann (beide krank), Roloff, Poplawski (beide verletzt) - Anwurf: Samstag, 18.30 Uhr, Almelohalle.

Letmather TV - VfB Altena. Mit nur vier Punkten kommt der VfB als Vorletzter an die Humpfert. Nicht nur daraus leitet sich eine klare Favoritenrolle des LTV ab, der sich zudem für die Pleite in Lüdenscheid rehabilitieren will. „Wir schauen nicht auf die Tabelle, wir schauen nicht auf den Gegner, sondern ganz auf uns“, fordert LTV-Trainer Günther Drechsel eine konzentrierte, engagierte Leistung. „Denn wir müssen wieder Fleisch an die Rippen bekommen“, verdeutlicht er, dass es nun darum geht, endlich wieder konstant zu punkten. „Wir müssen das Tempo vorgeben, wir müssen das Spiel bestimmen“, nimmt er seine Akteure in die Verantwortung, weist aber auf die weiterhin unbefriedigende Personallage hin und dass mit Grebe und Münzner zwei Spieler noch längst nicht fit sind.

LTV: Schulte, Golücke; Ludwig, vom Hofe, Ilsen, Tonat, Gudd, Wunderlich, Grebe, Münzner, Budde, Stracke - Nicht dabei: Temp (gesperrt), Schon, Buder, Böcker, Müller (alle verletzt), Wulf (krank) - Anwurf: Sa., 19.15 Uhr Humpferthalle.

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