Justina Kaminski sicherte den Titel

Borussia Dröschedes Fußballerinnen gewannen die Kreismeisterschaft im Grohe-Forum.
Borussia Dröschedes Fußballerinnen gewannen die Kreismeisterschaft im Grohe-Forum.
Foto: IKZ

Hemer..  Die Fußball-Frauen von Borussia Dröschede sind neuer Hallenkreismeister. In zwei Finalspielen setzte sich das Team von Volker Alameddine gegen das Überraschungsteam ASSV Letmathe durch.

Bei der ersten gemeinsamen Kreismeisterschaft der Kreise Arnsberg, Lüdenscheid und Iserlohn im Hemeraner Grohe-Forum kämpften insgesamt 21 Teams über zwei Tage um den Titel. In der Gruppe 1 setzten sich erwartungsgemäß die höherklassigen Teams des Ausrichters TSV Ihmert und des ASSV Letmathe durch. In der Gruppe 2 waren Titelverteidiger SV Oesbern und der TuS Oeventrop nicht zu stoppen, während aus der Gruppe 3 Borussia Dröschede und der FC Iserlohn in die Endrunde einzogen. In der Gruppe 4 waren es der TuS Sundern und der Lüdenscheider TV, die den Einzug in die Endrunde schafften. Somit waren nur überkreisliche Mannschaften unter den besten Acht vertreten, alle Kreisligisten schieden schon am Samstag aus.

Die erste Überraschung in der Hauptrunde war die Niederlage des TSV Ihmert. Weil auch das zweite Hauptrundenspiel gegen Oesbern verloren ging, verabschiedete sich der Ausrichter vorzeitig aus dem Titelrennen. Organisatorisch war der TSV dagegen wesentlich besser aufgestellt. „Die Ihmerter haben für einen reibungslosen Ablauf gesorgt, das war top“, lobte der stellvertretende Kreisvorsitzende Horst Reimann. Dröschede und Letmathe zogen mit zwei Erfolgen in das Halbfinale ein. Für den FC Iserlohn hingegen war nach zwei Niederlagen gegen den TuS Oeventrop Schluss, die Iserlohner wurden Fünfter. Im Halbfinalspiel ging Dröschede gegen aufopferungsvoll kämpfende Letmatherinnen zweimal in Führung, doch zweimal glichen die Spielerinnen des ASSV aus. Im Neunmeterschießen siegte der Bezirksligist letztlich dank der Parade von Hützen gegen Greinert. Somit stand der ASSV Letmathe im Finale. Dort wartete erneut Borussia Dröschede, die sich gegen Oeventrop durchgesetzt hatten.

Das erste Finalspiel ging klar und deutlich an das Team von Volker Alameddine. Besonders sehenswert bei dem 4:0-Erfolg war der Distanzschuss von Nadine Greinert, der direkt im Winkel einschlug. Somit erzwangen die Dröschederinnen ein zweites Endspiel. Hier schlug nun die Stunde von Justina Kaminski. Ihre schnelle Führung glich von Dauwitz jedoch ebenso schnell aus. Die Borussinnen blieben am Drücker, erneut traf Kaminski. Doch im direkten Gegenzug war Prandzioch zur Stelle. Als alles schon auf ein erneutes Neunmeterschießen hindeutete, schob Kaminski 30 Sekunden vor Ablauf der Uhr zum Siegtor ein.

„Ich bin mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden. Wir haben ansprechende Leistungen gezeigt und durchweg überzeugt. Im zweiten Endspiel hat uns Letmathe alles abverlangt, aber ich denke, dass wir insgesamt der verdiente Sieger sind“, freute sich Volker Alameddine über den Erfolg seiner Mannschaft. Auch Horst Reimann zog ein positives Fazit: „Alle eingeladenen Teams sind auch wirklich erschienen, das ist sehr gut.“

Das Turnier verlief sportlich sehr fair. An den beiden Spieltagen mussten die Unparteiischen lediglich zweimal eine Zeitstrafe aussprechen, Platzverweise gab es keine. Beste Torschützinnen des Turniers wurden die Dröschederin Justina Kaminski und die Letmatherin Martina Prandzioch mit je elf Treffern.

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