Große Enttäuschung über schwache Resonanz

Der Einsatz stimmte beim Josef-Oeke-Sportfest, die Teilnehmerzahlen aber nicht.
Der Einsatz stimmte beim Josef-Oeke-Sportfest, die Teilnehmerzahlen aber nicht.
Foto: IKZ

Iserlohn..  „Stellen Sie sich vor, Sie bieten optimale Rahmenbedingungen und kaum jemand kommt noch. Da muss die Enttäuschung riesengroß sein,“ bilanzierte Georg Schebesta, Organisator des traditionsreichen Josef-Oeke-Sportfestes am Donnerstag.

Die Reaktion war verständlich, stand der organisatorische Aufwand mit über 50 Helfern aus den Vereinsreihen zusätzlich zu den ausgebildeten Kampfrichtern in keinerlei vertretbarem Verhältnis mehr zu nur noch 143 Teilnehmern aus zwölf Vereinen. „Damit mussten wir gegenüber 2014 nochmals einen Rückgang um rund hundert Starter verzeichnen“, so Schebesta, der sich in den kommenden Tagen mit seinem Vorstandsteam zusammensetzen wird, um über die Zukunft bzw. das drohende Aus der Traditionsveranstaltung zu diskutieren. So könnte die 40. Jubiläumsauflage im kommenden Jahr vielleicht gleichzeitig der Schlusspunkt werden. „Das Sportfest hat zuletzt immer von den kleinsten und jüngsten Teilnehmern profitiert. Da diese Altersklassen inzwischen durch die Einführung der Kinderleichtathletik komplett wegfallen und in diesem Jahr auch noch durch den nicht mehr durchgeführten Schülerpokal weitere Teilnehmer fehlten, muss das natürlich zu einem Einbruch der Starterzahlen führen. Da lohnt der ganze Aufwand nicht mehr“, formulierte es ein sichtlich frustrierter SCH-Vorsitzender.

Schebestas Gemütslage war umso verständlicher, weil die Teilnehmer, die noch den Weg an dem Hemberg fanden, optimale äußere Bedingungen vorfanden. Strahlender Sonnenschein, angenehme frühsommerliche Temperaturen und fast beständiger Rückenwind auf der Sprintgeraden und im Weitsprung sorgten für jede Menge Saisonbestleistungen.

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