Zweimal Rang 14 für das Sparda Bank Team

Redaktion Herne/Wanne-Eickel
Zweimal Platz 14: das Sparda Bank Team mit Frank Heestermans, Maik Bernhardt, Sven Abbing, Kolja Milobinski.
Zweimal Platz 14: das Sparda Bank Team mit Frank Heestermans, Maik Bernhardt, Sven Abbing, Kolja Milobinski.
Foto: HTT 11
In Hannover haben die Athleten des Herner Sparda Bank Teams ihre erste Saison auf Bundesligaebene beendet.

Das war sie, die erste Saison auf Bundesligaebene für die Triathleten des HTT 11. Bei der letzten Veranstaltung der diesjährigen Serie ging es in Hannover für die 18 Teams der 2. Bundesliga noch einmal über die Sprintdistanz. Die Herner konnten sich in der Tageswertung auf Rang 14 platzieren und schließen die Saison in der Gesamtwertung ebenfalls als 14. ab.

In Hannover war Fuad Rugovac verletzungsbedingt nicht am Start. So konnte das Sparda Bank Team mit lediglich vier Athleten antreten. Das hieß, sie konnten nicht von einem Streichergebnis profitieren, und alle vier Starter mussten die Ziellinie passieren. Der Druck auf die vier Ausdauersportler war also groß, verletzungs- und pannenfrei über die Sprintdistanz zu kommen.

Der Startschuss zum Bundesligafinale fiel am Maschsee in Hannover. Nach etwas mehr als 750 m im Wasser entstieg Frank Heestermans erwartungsgemäß als erster Herner dem Gewässer. Ihm folgten der Reihe nach Maik Bernhardt, Kolja Milobinski und Sven Abbing. Auf dem Rad ging es gleich sehr schnell zur Sache. Während Frank Heestermans und Maik Bernhardt in zwei größeren, funktionierenden Radgruppen fuhren, verpasste ihr Teamkollege Kolja Milobinski den Anschluss um Sekunden und befand sich zunächst in einer kleinen Gruppe.

Weil auf Bundesligaebene die Radrennen windschattenfrei gefahren werden, konnte Milobinski mit einem anderen Athleten zusammen aus der Gruppe heraus angreifen, um doch noch eine vordere Gruppe und damit eine bessere Ausgangslage für den abschließenden Lauf zu erwischen.

Ebenso auf dem Rad auf sich allein gestellt war Sven Abbing. Als guter Radfahrer konnte er mit hohem Kraftaufwand noch auf eine Gruppe auffahren.

Im Mittelfeld verteilt stiegen Heestermans, Bernhardt und Milobinski vom Rad. Hier erwies sich der Heestermans wieder als schnellster Herner, und verteidigte diese Position auch auf der Laufstrecke.

Als 29. überquerte der Niederländer die Ziellinie vor Bernhardt, der auf Rang 39 einlief. Milobinski und Abbing mussten der harten Arbeit auf dem Rad etwas Tribut zollen und konnten nicht mehr ihre volle Laufleistung abrufen. Sie kamen im hinteren Mittelfeld ins Ziel.

Platz 14 bedeutete dies am Ende – am Ende aber freuten sich die Herner über ein insgesamt erfolgreiches Jahr.