Westfalia will zum Turnierauftakt Revanche

Auch beim letztjährigen Kirmes-Cup standen sich SC Westfalia (blau) und SV Wanne 11 in der Vorrunde gegenüber.
Auch beim letztjährigen Kirmes-Cup standen sich SC Westfalia (blau) und SV Wanne 11 in der Vorrunde gegenüber.
Foto: FUNKE Foto Services
Gegen Wanne 11 hat der SC Westfalia noch etwas gutzumachen. TSV Marl-Hüls eröffnet am Donnerstag gegen Vestia Disteln den 17. Cranger-Kirmes-Cup.

„Fußball total“ heißt es vom heutigen Donnerstag an im Glückauf-Stadion, wo der SV Sodingen zum 17. Cranger-Kirmes-Cup bittet. Sechs Vorrunden-Spieltage in Serie, nach einem Ruhetag dann die beiden Halbfinals und am folgenden Samstag die Endspiele – wer das durchhält, wer sich binnen zehn Tagen 16 Partien anschaut, dessen Fußballhunger dürfte vorerst gestillt sein.

Was Anzahl und Rhythmus der Spiele angeht, hat sich nichts geändert. Dabei hat der SVS sein Turnier einer deutlichen Auffrischung unterzogen. Statt acht Mannschaften sind nun zwölf dabei – verteilt auf vier Vorrunden-Gruppen. Das hat einige Vorteile. Mussten bislang alle Teams mindestens drei-, die Halbfinalisten sogar fünfmal am Holzplatz auflaufen, entfällt nun für alle das dritte Vorrundenspiel. Zudem konnte der Ausrichter den Teilnehmerkreis erweitern und weitere Vereine aus der Nachbarschaft einladen.

Der Rekordsieger ist erneut nicht dabei. Für die SG Wattenscheid 09, den fünffachen Cup-Gewinner, geht es schon bald um Regionalligapunkte. So haben zwei Vierfach-Sieger die Möglichkeit, zur Lohrheide-Elf aufzuschließen: Titelverteidiger Erkenschwick und Westfalia Herne. Während die Stimberg-Elf im Totalumbruch steckt und nicht unbedingt zu den Turnierfavoriten zählt, hat sich der SCW viel vorgenommen.

„Ich freue mich richtig drauf und die Jungs auch“, fiebert Christian Knappmann dem heutigen Turnierstart gegen den SV Wanne 11 (19.30) entgegen. „Es juckt allen in den Füßen, dass es um Punkte geht.“ Und um Punkte gehe es in Sodingen, wie der Herner Trainer ausführt. „In den Gruppenspielen muss man punkten, um weiterzukommen.“ Genau das ist sein Ziel. „Wir haben einige Jahre den Cup nicht mehr geholt, das wollen wir ändern“, so Knappmann. „Wir bestreiten das Turnier im absoluten Wettkampfmodus.“

Zudem gebe es gegen die Elfer etwas zurechtzurücken. „Das unsägliche 1:6 können wir nicht so stehen lassen“, erinnert Knappmann an die Pokalpleite des Frühjahrs. Die Elfer mit dem langjährigen SVS-Trainer Franko Pepe auf der Bank werden sich zu wehren wissen.

Die Ehre, das Turnier eröffnen zu dürfen, gebührt aber dem Sieger des Jahres 2014. Im ersten Spiel des heutigen Abends ist der TSV Marl-Hüls gegen den SV Vestia Disteln klarer Favorit. Anstoß ist um 17.45 Uhr.

 
 

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