Westfalia ist der Favorit bei den „Connies“

Außenseiter im Pokal: Der SC Constantin (vorn r.) trifft auf den Westfalenligisten SC Westfalia Herne.
Außenseiter im Pokal: Der SC Constantin (vorn r.) trifft auf den Westfalenligisten SC Westfalia Herne.
Foto: FUNKE Foto Services
Fußball-A-Kreisligist SC Constantin empfängt am Freitag, 5. August (18.30 Uhr, Wiescherstraße), den Aufstiegskandidaten der Westfalenliga, SC Westfalia Herne, in der ersten Runde des Kreispokalwettbewerbs.

Vor zwei Jahren war es, daran erinnern beide Trainer vor dem Kreispokalspiel am heutigen Freitag zwischen dem SC Constantin und dem SC Westfalia Herne, da hatte der Favorit Westfalia viel Mühe, musste ins Elfmeterschießen, um sich durchzusetzen. Für Constantins Coach Jörg Haake und für Westfalia-Trainer Christian Knappmann ist die Begegnung von damals auf unterschiedliche Weise ein warnendes Beispiel vor der Neuauflage dieses Pokalduells am Freitag (Anstoß 18.30 Uhr, Sportplatz Wiescher-straße 110 auf der Stadtgrenze zu Bochum).

Christian Knappmann nimmt zum damaligen glücklichen Weiterkommen der Westfalia im Vergleich mit den „Connies“ noch die Erstrunden-Niederlage dieser Woche des Bezirksligisten FC Frohlinde beim RSV Holthausen, ebenfalls A-Kreisligist, hinzu, und sagt: „Das zeigt, dass man auch in solch einer Begegnung hochfahren muss.“ Für den Aufstellungsbogen im Kreispokal heißt das: „Volle Kapelle. Wir werden unsere beste Truppe aufbieten.“

Auf ein mögliches Elfmeterschießen wie seinerzeit will es Knappmann erst gar nicht ankommen lassen, bei allem Respekt vor dem Gegner. Aber die Westfalia nimmt die Favoritenrolle an: „Das soll nicht despektierlich klingen. Aber wir wollen das Spiel so früh wie möglich für uns entscheiden“, so Knappmann.

Dieser Rollenverteilung zumindest im Vorfeld stimmt auch Jörg Haake, Trainer des SC Constantin, zu: „Wir sind natürlich der Underdog und haben allenfalls eine Minimalchance. Aber wir suchen die Herausforderung.“ Auf das Elfmeterschießen vor zwei Jahren blickt Jörg Haake mit gemischten Gefühlen zurück, wertet es nicht allein als Mutmacher für das Match am Freitag, sondern auf andere Art als warnendes Beispiel: „Nach dem Spiel damals haben wir gedacht, wir sind die Größten. Aber in der Saison sind wir danach fast abgestiegen.“

„Connies“ wollen weiter nach oben

Das soll in dieser Spielzeit nicht passieren. Zehnter sind die „Connies“ in der abgelaufenen Saison geworden, im Mittelfeld der Liga soll es in der neuen Spielzeit noch ein Stück weiter nach oben gehen. Jörg Haake ist zuversichtlich, dass das gelingen kann, freut sich über eine gute Trainingsbeteiligung seiner Spieler in der Vorbereitungszeit.

Eine kleine Terminänderung gibt es im Plan der Connies am Freitag durch das Pokalspiel. Der Mannschaftsabend des SC Constantin fängt später als ursprünglich geplant an. Aber: „Das Pokalspiel nehmen wir vorher gerne noch mit“, sagt Jörg Haake mit einem Augenzwinkern, „dann fahren wir mit dem Bus zur Cranger Kirmes“.

 
 

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