Westfalia Herne will den Kurs halten

Auf zum nächsten Erfolg. Westfalia Herne (l. Marco Onucka) spielt bereits am Samstag bei der SpVg. Olpe.
Auf zum nächsten Erfolg. Westfalia Herne (l. Marco Onucka) spielt bereits am Samstag bei der SpVg. Olpe.
Foto: Michael Ketzer
Bereits am Samstag, 20. August (Anstoß 15 Uhr), tritt Fußball-Westfalenligist SC Westfalia Herne bei der SpVg. Olpe an.

Das Ziel Aufstieg ist schon längst in alle Himmelsrichtungen ausgerufen und wurde überall vernommen, der Saisonauftakt mit dem 2:1 im Derby über den DSC Wanne-Eickel ist geglückt, und der SC Westfalia Herne will seine Route nicht verlassen, auch im ersten Auswärtsspiel dieser Westfalenliga-Saison am Samstag (15 Uhr) bei der SpVg. Olpe nicht.

Christian Knappmann, der Trainer, wählt für das Ziel mit seiner Mannschaft in Olpe eine Formulierung aus dem Diplomatenkoffer, die so sachlich wie eindeutig klingt: „Wir sind sehr daran interessiert, auch am Samstag drei Punkte zu holen.“

Auch über Olpe hat sich die Westfalia im Vorfeld in allen Details informiert, grundsätzlich aber erwartet die Herner im Sauerland ein Muster, dem sie sich in vielen weiteren Spielen der Saison gegenüber sehen werden: Ein Gegner, der zunächst den größeren Wert auf eine starke Defensive legen dürfte. Knappmann: „Olpe hat darüber hinaus Spieler mit Offensivqualitäten. Wir wissen, was zu tun ist.“

Welche Formation genau heute auflaufen wird, dazu gab es bis zum Spiel für den Coach zusammen mit Co-Trainer Fatlum Zaskoku am Freitagabend und am Samstagmorgen noch zwei Trainingseinheiten lang Gelegenheit, sich Gedanken zu machen. Klar ist allerdings, dass Milko Trisic’ Sperre abgelaufen ist und der Stürmer ein Kandidat für die Startelf am Samstag ist. „Er hat überragend trainiert“, so Knappmann.

Wobei der Coach in dieser Woche bei anderen Spielern auch anderes auf dem Trainingsplatz wahrgenommen hat: „Seit 3. Juli sind wir jetzt zusammen im Training, und in dieser Woche war es das erste Mal, dass mir einige Dinge nicht gefallen haben, mir bei einigen in dem Fall die Eigenmotivation gefehlt hat. Da mussten wir mal dazwischen gehen. Eines ist klar: Wir dürfen nicht schlampig werden.“

Man darf davon ausgehen, dass sich auch für solche Gelegenheiten das Passende im Knappmann’schen Diplomatenkoffer findet.

 
 

EURE FAVORITEN