Westfalia Herne kann Abstand verringern

Rupert Joemann
Rückt wieder in die Viererkette: der genesene Torben Reimann (r.). Er übernimmt den Platz des gegen Sprockhövel verletzten Kai Forin.
Rückt wieder in die Viererkette: der genesene Torben Reimann (r.). Er übernimmt den Platz des gegen Sprockhövel verletzten Kai Forin.
Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool
Gut aufgestellt sieht Trainer Hans Bruch seine Mannschaft derzeit. Diese Situation möchte der Fußball-Oberligist Westfalia Herne unbedingt nutzen, um sich möglichst schnell von den unteren Tabellenplätzen zu lösen. Da käme ein Heimsieg am Schloss Strünkede am morgigen Sonntag (15 Uhr) gegen den Namensvetter aus Rhynern gerade zur richtigen Zeit.

Gut aufgestellt sieht Trainer Hans Bruch seine Mannschaft derzeit. Diese Situation möchte der Fußball-Oberligist Westfalia Herne unbedingt nutzen, um sich möglichst schnell von den unteren Tabellenplätzen zu lösen. Da käme ein Heimsieg am Schloss Strünkede am morgigen Sonntag (15 Uhr) gegen den Namensvetter aus Rhynern gerade zur richtigen Zeit.

Vier Zähler liegt Rhynern momentan vor der Bruch-Elf. Die Ausgangslage ist klar: Bei einem Sieg der Gäste wären Rhynerner auf sieben Zähler davongeeilt, bei einem Herner Erfolg wäre es nur noch ein mickriger Punkt. „Rhynern ist eine Mannschaft, die wir in Schlagweite haben“, ist Hans Bruch fest davon überzeugt, dass am Sonntag der nächste Dreier eingefahren wird.

Gleichzeitig mahnt er aber auch, dass die Partie kein Selbstläufer werde, „auch wenn Rhynern derzeit noch nicht so einen lauf hat“, so Bruch. Dreimal spielte der Klub aus Hamm zuletzt Unentschieden. Weder Fisch noch Fleisch.

Anders die Situation bei der Westfalia. Vier Siege aus fünf Partien stehen auf dem Papier. Die Formkurve zeigt steil nach oben. Das liegt auch daran, dass Bruch sein Team auf die wichtigen Tugenden im Abstiegskampf eingeschworen hat: Kampf und Leidenschaft.

Die von den Hernern auch beim 3:1-Auswärtssieg gegen den mit Mit-Abstiegskandidaten TSG Sprockhövel gezeigte Einstellung ringt offensichtlich der Konkurrenz Respekt ab. So lobte TSG-Trainer Lothar Huber unter der Woche in einem Interview die Moral und Leidenschaft, mit der die Westfalia-Kicker aufgetreten wären: „Die Herner haben uns vorgemacht, wie es geht. Herne ist sicherlich personell nicht besser besetzt als wir. Aber die Herner haben gezeigt, dass sie das Spiel gewinnen wollen. Von Anfang an.“

Hans Bruch nimmt das Kompliment an. Mit dem Einsatz und der gezeigten Leidenschaft sei er im Moment sehr zufrieden. Aber nicht nur damit, sondern auch mit der spielerischen Entwicklung: „Seit Wochen zeigt sich eine gewisse Konstanz.“ Die Basis für weitere (erhoffte) Erfolge.

Spielerische Entwicklung

Daran nicht mitwirken kann vorerst Kai Forin. Der Verteidiger zog sich in Sprockhövel einen Bänderriss am Sprunggelenk zu und wird rund acht Wochen fehlen. Für ihn rückt der wiedergenesene Torben Reimann in die Viererkette. Dagegen können Volkan Kiral, Julian Bumbullies und Denn Wessendorf weiterhin verletzungsbedingt nicht für die Westfalia auflaufen.