Westfalia Herne fährt inoffiziellen Herbstmeistertitel ein

Mit 5:2 gewann der SC Westfalia Herne beim Kirchhörder SC. Maurice Temme (Bild) bereitete den Führungstreffer von Fatmir Ferati vor. In der Fußball-Westfalenliga 2 hat Herne seinen Vorsprung an der Spitze ausgebaut.
Mit 5:2 gewann der SC Westfalia Herne beim Kirchhörder SC. Maurice Temme (Bild) bereitete den Führungstreffer von Fatmir Ferati vor. In der Fußball-Westfalenliga 2 hat Herne seinen Vorsprung an der Spitze ausgebaut.
Foto: Olaf Ziegler
  • SC Westfalia Herne siegt auswärts klar mit 5:2 beim Kirchhörder SC
  • Mannschaft von Trainer Christian Knappmann ist inoffizieller Herbstmeister
  • Vorsprung an der Tabellenspitze der Fußball-Westfalenliga 2 ausgebaut

Beim SC Westfalia Herne, sagt Trainer Christian Knappmann, seien Emotion und Leidenschaft die zentralen Stichworte gewesen unter der Woche. Die Fortsetzung folgte am Sonntag im Auswärtsspiel beim Kirchhörder SC.

Die Herner gewannen mit 5:2 (1:1) beim Kirchhörder SC. Sie haben den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters eingefahren und den Vorsprung an der Spitze vergrößert.

Der Lüner SV hat das Verfolgerduell bei der DJK TuS Hordel mit 3:0 gewonnen. Damit haben die Lüner nach Punkten mit Hordel gleichgezogen, beide Teams kommen auf 30 Zähler.

Durch den Sieg in Kirchhörde hat die Westfalia (35) nun fünf Zähler Abstand zwischen sich und die nächsten beiden Verfolger gebracht.

Dass dies in Kirchhörde gelungen ist, für diesen Sonntag kennt Christian Knappmann die Zahl der Gründe exakt: „Heute haben alle von Nummer eins bis 14 überragend gespielt.“

Einen weiteren haben sich die Herner unter der Woche noch einmal bewusst gemacht: „Wir sind eine Truppe. Und dazu gehören auch die Trainer Knappmann und Zaskoku“, so Christian Knappmann.

Zur Pause stand es in Kirchhörde 1:1-Unentschieden. „Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die Qualität hat und ein unangenehmer Gegner sein kann. Das hat sie in dieser Saison bereits gezeigt“, sagt Knappmann über den Kirchhörder SC.

In der Pause habe er seinem eigenen Team allerdings gesagt: „Sie sollten das Halbzeitergebnis nicht falsch interpretieren.“ Denn das Spiel hatte die Westfalia gemacht.

Fatmir Ferati bringt Westfalia Herne per Kopf in Kirchhörde in Führung

Fatmir Ferati traf zur Führung nach einer Viertelstunde, köpfte eine Flanke von Maurice Temme ein. Kirchhörde kam vor der Pause zum Ausgleich, weil Temme im eigenen Strafraum Christian Wazian foulte. Ein berechtigter Elfmeter, so Christian Knappmann, den Sascha Rammel von der Marke verwandelte.

Es folgte eine zweite Halbzeit, in der die Herner ihre Offensivqualitäten konsequent ausspielten, mit den Treffern von Fatlum Zaskoku (60.), Milko Trisic (66.), Dejan Petrovic (76.) und Marco Onucka (90.), der einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter verwandelte.

Für Kirchhörde streute Sascha Rammel nach 80 Minuten seinen zweiten Treffer dieses Tages ein, Herne traf durch Petrovic und Mumcu noch zweimal den Pfosten.

Tore: 0:1 (15.) Ferati, 1:1 (33./FE) Rammel, 1:2 (60.) Zaskoku, 1:3 (66.) Trisic, 1:4 (76.) Petrovic, 2:4 (80.) Rammel, 2:5 (90./FE) Onucka.

Westfalia: Wassmann; Rößler, Kühn, Haar, Temme - Streit (66. Petrovic), Klaas - Trisic (77. Mumcu), Zaskoku, Onucka - Ferati (86. Vespermann).

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