Wanne 11 will in Wiemelhausen nicht nur auf Konter spielen

Den Durchmarsch zur Meisterschaft wird Aufsteiger Concordia Wiemelhausen in der Fußball-Landesliga wohl nicht schaffen, mit 30 Punkten geht das Team von Jürgen Heipertz aber von der Pole Position aus ins Rennen um den möglichen Aufstiegs- und Relegationsplatz zwei. Für den abstiegsbedrohten SV Wanne 11 hätte es kaum schwierigere Aufgaben geben können, als im ersten Pflichtspiel 2016 auf dem Kunstrasen im Schatten des Zechenturmes Julius-Philipp anzutreten.

Elfer-Trainer Tom Heermann ist vom Gegner beeindruckt: „Die sind größtenteils nur 1,70 oder 1,75 groß, aber sehr schnell und spielstark.“ Auf drei Spielern liegt sein besonderes Augenmerk, nämlich dem neuen Spielmacher Groß, Flügelstürmer Constanzino und Mittelstürmer Ivo Kleinschwärzer. „Trickreich, klein, immer im Brennpunkt und vor dem Tor für alles gut“, charakterisiert Heermann Kleinschwärzer, der mit 13 Toren die Torjägerliste anführt. „Wir müssen sie im Zentrum ausschalten, die Diagonalbälle auf die Außen verhindern“, lautet sein Gegenrezept. Was passiert, wenn das nicht klappt, war im Hinspiel zu besichtigen: An der Hauptstraße zerlegte Concordia den SV 11 beim 5:0 nach allen Regeln der Kunst in seine Einzelteile.

„Das ist jetzt ein anderer SV Wanne“, sagt Heermann aber. Mit den Neuzugängen Lux, Liebel und Drews sei die Mannschaft offensivstärker als in der Hinrunde. „Wir müssen auswärts sicher stehen, aber ich werde einen Teufel tun, nur auf Konter spielen zu lassen.“

 
 

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