Uwe Heinecke tritt doch nicht zurück

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Rolle rückwärts. Uwe Heinecke tritt nicht als stellvertretender Vorsitzender von Westfalia Herne zurück. Das erklärte am Dienstag der Vorsitzende Sascha Loch.

„Es hat nur einen mündlichen Rücktritt gegeben, keinen schriftlichen“, betont Loch. Der kleine, aber sehr feine Unterschied ist äußerst wichtig. Denn formal ist Heinecke noch stellvertretender Vorsitzender und gehört somit dem geschäftsführenden Vorstand an. Dadurch bleibt die Westfalia überhaupt nur handlungsfähig. Denn die Satzung schreibt vor, dass der Verein von zwei Vorstandsmitgliedern geleitet werden muss. Und neben Heinecke gehört dazu nur noch Sascha Loch als Vorsitzender. Fällt einer aus, ist der Klub nicht mehr handlungsfähig.

„In den Vorstand können neben dem Vorsitzenden noch vier weitere Vorstandsmitglieder gewählt werden“, erklärt Loch. Auf der vergangenen Mitgliederversammlung konnten aber weitere Positionen nicht besetzt werden.

Auch der Aufsichtsrat besteht momentan aus der zwingend vorgeschriebenen Pflichtgröße von fünf Mitgliedern. Bis zu elf Mitgliedern könnte das Aufsichtsorgan habe. „In den nächsten Tagen wird er erweitert“, zeigt sich Sascha Loch optimistisch, weitere ehrenamtliche Mitstreiter gewinnen zu können.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung wird nicht wie geplant im Juni stattfinden, sondern in den August verschoben. Dann, so Loch, könnte den Mitgliedern Genaueres über die Zukunftsplanungen des Vereins mitgeteilt werden. Sascha Loch betont, dass der neu gewählte Termin der Jahreshauptversammlung auf jeden Fall noch satzungskonform sei.

 
 

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