SuS Merklinde und Firtinaspor sind beide die Verlierer

Die abgebrochene Kreisliga-Fußballpartie zwischen SuS Merklinde und Firtinaspor Wanne vom 28. Spieltag hat zwei Verlierer.

So fiel die Entscheidung der Kreis-Spruchkammer (KSK) am Dienstagabend aus. Das Spiel geht mit 0:0 in die Wertung ein und wird für beide verloren gegeben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Partie war Mitte der zweiten Hälfte abgebrochen worden, als sich der Unparteiische nicht mehr als Herr der Lage fühlte. „In unseren Augen berechtigt“, erklärt KSK-Vorsitzender Heinz Rychlik. „Es hatte sich eine Traube von vierzig bis fünfzig Personen gebildet.“ Wer nun letztlich für die Tumulte verantwortlich war, konnte nach Anhörung von Beteiligten beider Seiten nicht festgestellt werden. Rychlik: „Es ist davon auszugehen, dass Spieler und Zuschauer beider Seiten dazu beigetragen haben, Aggressionen kamen aus beiden Mannschaften und am Ende hat sich die Situation hochgeschaukelt.“ Gleichermaßen vernünftig präsentierten sich nun beide Lager in der Verhandlung und zeigten keine nennenswerten Anstrengungen, den jeweils anderen zu beschuldigen und damit weiteres Öl ins Feuer zu gießen. Entsprechend bestrafte die Kammer beide Mannschaften gleich, auch die Kosten des Verfahrens und die 300 Euro Geldstrafe wurden hälftig geteilt. Sportlich verbleibt Firtinaspor nun vor dem letzten Spieltag ein Punkt Vorsprung vor Verfolger FC Marokko. Meisterschaft und Aufstieg hat die Zorel-Elf damit im Heimspiel gegen die SG Castrop in der eigenen Hand.

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