Süd in Horsthausen ohne Chance

SpVgg Horsthausen -
BV Herne-Süd 6:0

Tore: 1:0 (13.) Drews, 2:0 (15.) Gerresheim, 3:0 (48.) Herbst, 4:0 (76./FE) Drews, 5:0 (78.) Kruckow, 6:0 (81.) Mosemann.

SpVgg: Wolter; Schönherr, Taskas, Dursun, Herbst (55. Müller/69. Schulz), Gerresheim, Balci, Kattner, Kruckow, Rduch, Drews (79. Mosemann).

BV Süd: Schreiber; Czyszczon, Wandt, Schnitzler, Drewa, Sporea (60. Dams), Ballout, Leipski, Zenzen, Lewejohann (25. Stumpe), Martelli (70. Evirgen).

Die Signale standen für den BV Herne-Süd bereits vor dem Lokalduell in Horsthausen auf „Alarm“. Nach der Begegnung erst recht. „Wir können heute noch mehr enttäuscht sein von der eigenen Leistung als letzte Woche schon“, zog Jürgen Meier ein bitteres Gäste-Resümee. Am Sixpack an der Horsthauser Straße gab es jedenfalls gar nichts zu deuteln. Leicht hätte es auch noch dramatischer ausgehen können. Für SpVgg-Coach Marc Gerresheim eine erleichternde Erkenntnis. Gegen Fortuna remis gespielt, gegen Firtina ein 4:7 geschluckt - „Uns war klar, dass es Zeit wurde, mal wieder im Derby richtig einen rauszuhauen. Und das haben die Jungs auch gemacht.“

Mit einem Doppelschlag nach einer guten Viertelstunde war den Gästen bereits der Zahn gezogen. Florian Drews sorgte nach einem Diagonalball von Cüneyit Dursun für das sehenswerte Führungstor (13.). Zwei Minuten später fackelte Marcel Gerresheim die Kugel auf den Kasten. Lucas Schreiber bekam zwar noch die Finger dran, lenkte das Fluggerät aber nur noch gegen den Innenpfosten - 2:0.

Schon bis zur Pause hätte Horsthausen erhöhen können, während sich Herne-Süd eher sporadisch mit Offensivaktionen am Spiel beteiligte. Mit den Duellen der jüngeren Vergangenheit hatte diese Partie von Beginn an wenig bis nichts gemeinsam. Daniel Herbsts 3:0 kurz nach Wiederanpfiff bedeutete bereits den Knock-out für die Gäste. „Danach kam einfach zu wenig. Es kam überhaupt kein Derbycharakter auf“, bemängelte Meier das vorzeitige Hängenlassen seiner Elf. „Da braucht man sich am Ende auch gar nicht beschweren, wenn man mit 0:6 verliert.“

Die Offensivreihe der Hausherren schluderte derweil vorübergehend. „In der zweiten Halbzeit haben wir es zu sehr schleifen lassen“, fand Gerresheim nachher noch ein Haar in der Suppe. In der Schluss-Viertelstunde aber ließ es die Sportvereinigung dann doch noch dreimal klingeln. Drews verwandelte einen Strafstoß und Dennis Kruckow sowie der kurz zuvor eingewechselte Patrick Mosemann machten das halbe Dutzend voll.

 
 

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