SCW will nicht mit leeren Händen zurückkommen

Uwe Ross
Andreas Pollasch (l.) gastiert mit dem SC Westfalia Herne am Mittwoch zum Nachholspiel in Hamm.
Andreas Pollasch (l.) gastiert mit dem SC Westfalia Herne am Mittwoch zum Nachholspiel in Hamm.
Foto: WAZ FotoPool

Auch wenn man im Fußball schon viel erlebt hat, so wie Uli Reimann, gibt es doch immer noch neue Erfahrungen. Wie beispielsweise die, dass eine Mannschaft ihre Meisterschaftshinrunde erst Mitte April abschließt. Das gilt in diesem Fall für den SC Westfalia Herne, der am Mittwoch (18.15 Uhr, Jürgen-Graef-Allee 4) zum Nachholspiel bei der Hammer SpVg antritt.

Durch die zahlreichen Spielausfälle in diesem Winter ist das Tabellenbild der Oberliga ziemlich konfus. Als Zwölfter mit 24 Punkten rangiert Hamm auf den ersten Blick deutlich vor den Strünkedern (17., 17 Punkte), die haben aber noch drei Nachholspiele mehr in der Hinterhand als ihr heutiger Gegner. In erster Linie gilt es für den SCW, den Rückstand nicht anwachsen zu lassen. „Wir wollen nicht mit leeren Händen zurückkommen. Am besten wäre natürlich ein Dreier“ wünscht sich der SCW-Trainer, dessen Mannschaft mit einem Sieg die Abstiegsregion wieder verlassen würde.

Bei diesem Vorhaben baut Reimann auf die Heimschwäche der Hammer, räumt allerdings im gleichen Atemzug ein, dass sein Team bislang auswärts auch noch keine Bäume ausgerissen habe.

„Wir wollen zunächst abwarten, wie sich die Partie entwickelt“, will Reimann nicht von Beginn an volles Risiko eingehen. Seiner Abwehr schärft er ein, vor allem auf die Hammer Offensivleute Höfler und Schaffer, zuletzt zweifacher Torschütze beim 2:2 gegen Gütersloh, zu achten. Bei den Strünkedern wird Samed Sazoglu nach seiner sechswöchigen Rotsperre wieder angreifen; noch fraglich ist, ob Tim Reimann und Philipp Kraska zur Verfügung stehen.