SCW und DSC treten in einer Gruppe an

Uwe Ross
Die SG Wattenscheid 09 gewann im letzten Jahr den Mitternachtscup.
Die SG Wattenscheid 09 gewann im letzten Jahr den Mitternachtscup.
Foto: Olaf Krimpmann
Zwischen Weihnachtsgans und Silvesterkarpfen wird an diesem Samstag ein fußballerischer Leckerbissen angerichtet – zumindest für die Freunde des Budenzaubers. Die dürften beim Kick-mit-Schmidt-Mitternachtscup der DJK SpVgg. Herten voll auf ihre Kosten kommen.

Zwischen Weihnachtsgans und Silvesterkarpfen wird an diesem Samstag ein fußballerischer Leckerbissen angerichtet – zumindest für die Freunde des Budenzaubers. Die dürften beim Kick-mit-Schmidt-Mitternachtscup der DJK SpVgg. Herten voll auf ihre Kosten kommen.

Auch für viele Fans aus Herne dürfte sich die kurze Anreise zur Rosa-Parks-Schule (Fritz-Erler-Straße 2, 45701 Herten) lohnen, denn die heimischen Farben werden dort gleich durch zwei Mannschaften vertreten. Oberligist SC Westfalia Herne und Westfalenligist DSC Wanne-Eickel, die beiden ranghöchsten Herner Teams, kämpfen mit zehn weiteren Mannschaften um die Siegprämie von 700 Euro. Beginn des Turniers ist um 18 Uhr.

Als kleines Turnier im Februar 2006 gestartet, hat sich der Mitternachtscup inzwischen zu einer hochkarätigen Veranstaltung im Amateurfußball der Region entwickelt. Jedes Jahr zwischen den Feiertagen sorgt ein attraktives Teilnehmerfeld für eine volle Halle der Rosa-Parks-Schule. Und das bis weit nach Mitternacht. Denn auch in diesem Jahr ist der Anstoß zum Finale für 24 Uhr geplant, danach geht es dann mit der „Players Night“ weiter, die bereits gegen 22 Uhr eröffnet wird.

Turnierbeginn um 18 Uhr

Der Ball für die zwölf teilnehmenden Mannschaften rollt ab 18 Uhr. Als Favorit auf den Turniersieg 2013 gilt die SG Wattenscheid 09, der Titelverteidiger und auch der einzige Regionalligist im Feld. Aus der Oberliga sind der VfB Hüls, die Spvgg. Erkenschwick und der SC Westfalia Herne am Start, die Westfalenliga repräsentieren aus der Staffel 2 der DSC Wanne-Eickel und Spitzenreiter TSV Marl-Hüls sowie aus der Staffel 1 der SV Schermbeck und SV Dorsten Hardt. Einziger Landesligist ist der SV Vestia Disteln, komplettiert wird das Feld durch die beiden Bezirksligisten BW Westfalia Langenbochum und Gastgeber DJK Spvg. Herten.

Acht Mannschaften kommen weiter

Die Auslosung für die Vorrunde verlief aus Herner Sicht nicht gerade optimal, denn Westfalia Herne und der DSC Wanne-Eickel treffen bereits in der Gruppenphase aufeinander und müssen sich zudem mit der ebenfalls zum Favoritenkreis zählenden Spvgg. Erkenschwick messen. Vierter im Bunde der Gruppe A ist BW Westfalia Langenbochum. Gespielt wird jeweils einmal zehn Minuten. Für die K.o.-Runde qualifizieren sich die beiden Erstplatzierten der drei Gruppen sowie die zwei besten Gruppendritten.

Während der SC Westfalia Herne, der den Mitternachtscup bereits 2008 und 2009 gewann, im vergangenen Jahr nicht an diesem Turnier teilgenommen hat, konnte sich der DSC Wanne-Eickel in 2012 bereits nach der Vorrunde wieder auf die Heimfahrt machen.

Als Sieger aus 2011 angereist, als die Schwarz-Gelben im Finale den SC Hassel mit 1:0 besiegt hatten, konnte die Mannschaft aus der Mondpalast-Arena ein Jahr darauf ihrer Rolle als Mitfavorit nicht gerecht werden. Der 0:1-Auftaktniederlage gegen Gastgeber Herten folgten ein 0:0 gegen den VfB Hüls und ein 1:1 gegen den SC Hassel, damit war das Aus als Gruppenletzter perfekt.

DSC-Auftakt gegen Erkenschwick

An diesem Samstag nun startet der DSC erstmals mit Martin Stroetzel als Trainer in den Mitternachtscup, und der möchte mit seiner Truppe schon etwas länger in Herten verweilen. „Wir haben allerdings nicht gerade eine leichte Gruppe erwischt, und mit dem Auftaktspiel gegen Erkenschwick geht es auch sofort richtig zur Sache“, weiß Stroetzel aber auch, dass der Einzug in das Viertelfinale kein Selbstläufer werden wird. Auch personell kann der DSC-Trainer nicht aus dem Vollen schöpfen. Für einige Spieler, wie auch für Schlussmann Pascal Kurz, sei das Verletzungsrisiko in der Halle einfach zu groß. „Das Turnier finde ich ordentlich und gut, aber der Schwerpunkt für uns liegt in dieser Saison doch auf dem Feld“, macht Stroetzel klar. Eine ordentlich Truppe für den Hallenauftritt wird er aber aufbieten können. „Wir wollen uns natürlich so gut wie möglich präsentieren“, verspricht der DSC-Trainer.