Schwere Aufgabe für SV Sodingen

Der SV Sodingen (am Ball Naim Ajeti)  erwartet an diesem Donnerstag Concordia Wiemelhausen.
Der SV Sodingen (am Ball Naim Ajeti) erwartet an diesem Donnerstag Concordia Wiemelhausen.
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Fußball-Landesligist SV Sodingen spielt erneut unter der Woche, trifft am Donnerstag, 14. April, auf Concordia Wiemelhausen.

Wie in der Vorwoche tritt Fußball-Landesligist SV Sodingen auch an diesem Donnerstag (Anstoß 19 Uhr, Glück Auf-Stadion Am Holzplatz) am Euro League-Abend an, wenn am später Liverpool und Dortmund ums Weiterkommen kämpfen. Bester Laune, nach dem 2:0 über Günnigfeld, saßen die Sodinger am vergangenen Donnerstag im Vereinsheim vor dem Fernseher. Wenn sie diesmal, nach dem Vergleich mit Concordia Wiemelhausen, ähnlicher Stimmung sein wollen, müssen sie aber einige Widerstände mehr als gegen Günnigfeld überwinden.

Mit Wiemelhausen stellt sich der Tabellenzweite vor, mit Ambitionen auf den sportlichen Sprung Richtung Westfalenliga. Zurzeit besetzen die Bochumer mit 45 Punkten den Relegationsplatz, nicht von ungefähr: „Lünen und Wiemelhausen sind die Topteams der Liga“, sagt Sodingens Trainer Frank Wagener. Wobei Lünen mit 60 Zählern als Spitzenreiter schon 15 Punkte Vorsprung vor dem punktgleichen Verfolgerduo Wiemelhausen und CSV SF Bochum-Linden hat.

Individuell sieht Wagener die heutigen Gäste ausnehmend stark besetzt. Er selbst allerdings wird heute einige Spieler ersetzen müssen. Aus beruflichen Gründen ist Torhüter David Menke nicht dabei, für ihn wird Pascal Heuser heute Abend zwischen die Pfosten gehen. Jörg Kostrzewa ist durch Gelb-Rot vom Sonntag gesperrt und auch verletzt, ebenfalls nicht spielen kann Tobias Mauroff. Fraglich sind die Einsätze von Stefan Hornberger und Halil Inam.

Es gibt komfortablere Ausgangssituationen. Frank Wagener über die Ausfälle und Fragezeichen: „Das ist ein bisschen viel in der Masse, aber elf Mann kriegen wir zusammen.“ Die, die auf dem Platz stehen, sehen sich einer starken Wiemelhausener Mannschaft gegenüber.

Vorrangiges Ziel zunächst mal für seine Elf, so Wagener: „Wichtig ist, dass wir defensiv funktionieren.“ Er fügt an: „Die Spieler haben in der Kabine ausgerechnet, dass wir Platz fünf erreichen, wenn wir gegen Wiemelhausen nicht verlieren.“

Würde das gelingen, es wäre ein echtes Ausrufezeichen.

 
 

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