Schulz-Doppelpack bringt Horsthausen ins Viertelfinale – jetzt kommt Westfalia

Wieder vergeben – Patrick Mosemann und sein Gegenspieler schauen einem der vielen Horsthauser Abschlüsse hinterher
Wieder vergeben – Patrick Mosemann und sein Gegenspieler schauen einem der vielen Horsthauser Abschlüsse hinterher
Foto: Socrates Tassos/FUNKE Foto Servi
SpVgg besiegt Frohlinde nach Verlängerung. Drews macht alles klar.

SpVgg Horsthausen -
FC Frohlinde 3:1 n.V.

Tore: 1:0 Schulz (17.), 1:1 Djordic (59./FE), 2:1 Schulz (104.), 3:1 Drews (117.)
SpVgg: Hug - Jakob, Barsnick, Taskas, Herbst (25. Güzel) - Dursun, Balci - Schulz, Gerresheim (68. Pirsig), Kattner - Mosemann (79. Drews).

Steven Schulz war der Mann des (langen) Kreispokalabends. Er tauchte nicht nur auf dem rechten Flügel, sondern auch in der Mitte, links und im Sturmzentrum auf, kreierte Torchancen, glänzte mit Tempodribblings – und schoss seine SpVgg Horsthausen mit zwei Toren gegen Frohlinde ins Viertelfinale.

Mit der ersten gefährlichen Aktion des Spiels traf Schulz zum 1:0 nach einer guten Viertelstunde: Im rechten Halbfeld trat er zum Freistoß an, statt zu flanken, schoss er aber direkt. Und traf.

Mehr als eineinhalb Stunden später war er wieder der umjubelte Mann, als er in der Verlängerung einen Querpass von Michele Pirsig zur erneuten Führung einschob. Frohlinde kam nicht mehr zurück.

„Ein völlig verdienter Sieg für uns“, fand SpVgg-Trainer Marc Gerresheim, „wir hatten die besseren Chancen und haben aus dem Spiel fast gar nichts zugelassen“, lobte er.

Mit seiner Einschätzung lag er richtig, eigentlich hätte das Spiel gar nicht in die Verlängerung gehen müssen. Nach dem Führungstreffer war Horsthausen besser als die Gäste aus Castrop-Rauxel, Marcel Gerresheim und Patrick Mosemann verfehlten das Tor aber knapp.

Direkt nach dem Seitenwechsel die beste Chance für Frohlinde, Secen zielte knapp daneben. Das Ausgleichstor ging dann auf die Kappe von SpVgg-Keeper Kevin Hug, der einen Fernschuss zur Seite abklatschte, beim Nachgehen den gegnerischen Stürmer zu Fall brachte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Djordic locker zum 1:1. Trainer Gerresheim sprach seinen Torwart aber frei: „Das kann passieren, wenn ein Torwart entscheidet, rauszugehen.“

Eine halbe Stunde blieb den Mannschaften, das Spiel in regulärer Spielzeit zu beenden, die Teams überrannten sich mit schnellen Gegenstößen. Wirklich gefährlich wurde aber nur Horsthausen. Mosemann, Kattner und Schulz vergaben aber beste Möglichkeiten, zudem blieb Florian Drews ein Strafstoß in der Schlussminute verwehrt, als er am Torwart vorbeiging und fiel.

Verlängerung. Steven Schulz brachte dann kurz vor dem Seitenwechsel nach einem Konter die Erlösung. Drews machte nach einer kurzen Ecke den Viertelfinaleinzug endgültig klar – dort kann sich die SpVgg auf ein Heimspiel gegen den SC Westfalia freuen.

 
 

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