Saisonfinale auf der Binnenalster

Der Emscher-Hammer will beim Saisonfinale in Hamburg noch einmal ein gutes Ergebnis einfahren.
Der Emscher-Hammer will beim Saisonfinale in Hamburg noch einmal ein gutes Ergebnis einfahren.
Foto: Detlev Seyb

Mit der Regatta auf der Hamburger Binnenalster endet am heutigen Samstag die fünfte Saison der Ruder-Bundesliga – eine Saison, die aus Sicht des Emscher-Hammer mehr Tiefen als Höhen gebracht hat. Nachdem der Revier-Achter zuletzt in Kassel mit Rang 15 Schiffbruch erlitt, wollen die Recken aus Hamm und vom RV Emscher Wanne-Eickel auf ihrer Lieblingsstrecke wieder unter die ersten Acht fahren . Gelingt das, können sie sich im Endklassement vielleicht noch unter die Top 10 schieben und die schwierige Saison zu einem versöhnlichen Abschluss bringen.

Die Voraussetzungen sind deutlich besser als zuletzt. „Wir sind im Gegensatz zu Kassel personell gut aufgestellt und konnten seitdem auch einige Trainingskilometer sammeln, dass stimmt uns positiv“, blickt Kraftpaket Florian Oonk zuversichtlich nach Hamburg. Der „Fanbeauftragte“ Moritz Boeddinghaus weist noch auf einen anderen Aspekt hin: „Aufgrund der Trainingskilometer hatten wir auch die Möglichkeit, mal etwas auszuprobieren und die Positionen im Achter zu wechseln.

Neben den positiven Trainingseindrücken konnte der Achter auch auf dem Osnabrücker Achter-Cup mit einem dritten Platz auf sich aufmerksam machen. Dort fuhr der Emscher-Hammer sogar an den in der Ruder-Bundesliga an Platz drei geführten Münster-Achter bis auf 21 Hundertstel Sekunden heran.

Für ordentlich Dampf im Boot sorgen auch Konstantin Hermes, zuletzt beim Weltcup in Luzern im Einsatz, und U23-WM-Teilnehmer Rene Stüven. Die beiden derzeit stärksten RVE-Ruderer haben ihre internationalen Aufgaben bewältigt und können jetzt wieder im Emscher-Hammer Platz nehmen. Das verlangt ihnen aber auch eine große Umstellung ab. „Die 270m an der Innenalster sind etwas komplett anderes als die gewohnte olympische Distanz von 2000 Meter“, bringt es Leichtgewicht Hermes auf den Punkt. Mehr als auf jeder anderen Strecke kommt es da auf die ersten Schläge an. „Bist du am Start nicht dabei, hast du meist mit dem Rennausgang nichts zu tun“, weiß Sprintexperte Thilo Bialaschick.

 
 

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