Ruhrpott Baskets wieder in der Spur

Lisa Niedrig (rechts) steuerte 14 Punkte zum Sieg der Ruhrpott Baskets bei.
Lisa Niedrig (rechts) steuerte 14 Punkte zum Sieg der Ruhrpott Baskets bei.
Foto: Dirk Unverferth

Die Damen der Ruhrpott Baskets Herne sind wieder zurück in der Erfolgsspur: Gegen die VfL AstroStars Bochum II gab es einen überzeugenden 84:43-Erfolg, durch den die Landesliga-Tabellenführung erfolgreich verteidigt werden konnte.

Es war sicher ein ungewohntes Gefühl für die RBH-Damen, nach zwei Niederlagen in Meisterschaft und Pokal auf das Spielfeld zu gehen. Und die in Bestbesetzung angetretenen Gäste aus Bochum machten zunächst auch deutlich, dass sie unabhängig von der Tabellenkonstellation nicht gewillt waren, die Punkte kampflos in der Nachbarstadt zu lassen.

Bis zum 8:6 für die RBH-Damen hielten sie selbstbewusst und aggressiv dagegen, doch dann sorgten die stark verbesserte Anja Strozyk und Mareike Muny das erste Mal für eine Sechs-Punkte-Führung (12:6, 5. Minute), Strozyk erhöhte kurz darauf sogar per Dreier zur 15:8 Führung. Ddoch einige Nachlässigkeiten in der RBH-Verteidigung sorgten dafür, dass sich die Gäste bis kurz vor Viertelende wieder bis auf 17:15 herankämpfen konnten. Lea Günther sorgte dann für den Schlusspunkt im Auftaktviertel und damit für die 19:15 Führung ihres Teams.

Bis zur 16. Minute blieb Bochum in Schlagdistanz (26:21), doch dann sorgte eine 9:0-Serie der Hernerinnen durch Treffer von Anja Strozyk, Mareike Muny (3) und Verena Taubenberger erstmalig für eine deutlichere zweistellige Führung (35:21, 18. Minute).

Konzentration auf Spiel in Werne

Nach der 39:23-Pausenführung kontrollierten die Hernerinnen die Partie dank ihres gesteigerten Selbstvertrauens sehr deutlich und bauten ihren Vorsprung auf 62:34 aus. Und auch in den letzten zehn Minuten, in denen Trainer Heiko Dittinger schon einige Leistungsträgerinnen für das kommende Woche schonte, änderte sich nichts mehr an der Dominanz der Gastgeberinnen.

Dittinger: „Damit haben wir unser Trauma vom Spiel bei der BG Hagen II, als wir wirklich nichts getroffen haben, eindrucksvoll überwunden. Ein Sonderlob hat sich sicher Katharina Holtkamp verdient, die zum Ende des Spiels so gut wie jeden Wurf getroffen hat. Vor der Karnevals-Spielpause gilt jetzt die volle Konzentration der Partie bei den LippeBaskets Werne am Samstag. Dort möchten und müssen wir aber an die starke Leistung von heute anknüpfen.“

EURE FAVORITEN