Moritz Meyer qualifiziert sich für die deutschen Meisterschaften

Erschöpft aber glücklich: Moritz Meyer und Tobias Gabriel vom SV Neptun Herne  mit ihren Medaillen.
Erschöpft aber glücklich: Moritz Meyer und Tobias Gabriel vom SV Neptun Herne mit ihren Medaillen.
Foto: Bevtz/SVN
Zwei Talente des SV Neptun waren bei den NRW-Jahrgangsmeisterschaften am Start und kehrten mit guten Ergebnissen nach Herne zurück.

Großer Erfolg für Neptun-Nachwuchsschwimmer Moritz Meyer: Bei den NRW-Jahrgangsmeisterschaften in Köln qualifizierte er sich für die Deutschen Meisterschaften in Berlin.

Meyer ging gemeinsam mit Vereinskamerad Tobias Gabriel im Bundesleistungszentrum an den Start. Die Konkurrenz war quantitativ wie qualitativ hoch, 28 Eliteschwimmer des Jahrgangs 1999 stiegen auf die Startblöcke – Meyer war trotzdem kaum zu stoppen.

Er präsentierte sich in absoluter Topform und schlug über 50 Meter Freistil in 0:24,50 Minuten als Zweiter an – „diese Silbermedaille ist für ihn ein Traum, der wahr wird“, freute sich SV-Neptun-Sprecherin Karin Bevtz mit Meyer, der damit einen neuen Vereinsrekord aufstellte.

Seine starke Form stellte das Schwimmtalent dann auf der Strecke über 100 Meter Freistil erneut unter Beweis: Mit neuem persönlichen Rekord (0:56,06 Minuten) belegte er einen beachtlichen sechsten Rang. „Das beweist, dass Moritz auf dem Weg ist, ein ganz Großer zu werden“, so Bevtz. Wie weit er auf diesem Weg ist, kann Moritz Meyer in Berlin unter Beweis stellen, dort finden die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften statt – für beide Freistilstrecken ist er qualifiziert.

Zusätzlich konnte er sich über 50 Meter Schmetterling in 0:27,56 Minuten immerhin auf den siebten Platz vorschieben.

Sein Vereinskamerad Tobias Gabriel hatte sich ebenfalls die Teilnahme für die NRW gesichert. Auch er startete über 50 Meter Freistil und schwamm einen neuen persönlichen Rekord in 0:26,50.

Aufgrund einer etwas längeren Trainingspause trat er aber nicht in Optimalform an, was sich über 100 Meter Freistil zeigte: Dort schwamm er seiner Bestzeit um fast eine Sekunde hinterher. Auch über 50 Meter Brust war er nicht auf seinem höchsten Niveau, schlug nach 0:34,82 Minuten an.

Trainer Andreas Besang war auf die Ergebnisse beider Schützlinge stolz – jetzt ist er gespannt, was Moritz Meyer in Berlin erreichen kann.

EURE FAVORITEN