Herner EV startet gegen die Hammer Eisbären

Jetzt wird’s ernst für Antti-Jussi Miettinen (links) und den Herner EV. Zum Start in die Zwischenrunde geht es gegen die Hammer Eisbären.
Jetzt wird’s ernst für Antti-Jussi Miettinen (links) und den Herner EV. Zum Start in die Zwischenrunde geht es gegen die Hammer Eisbären.
Foto: Haenisch / waz fotopool
Nach dem Länderspiel zwischen Deutschland und Lettland am vergangenen Dienstag kehrt am Wochenende für die Herner Eishockey-Fans der Oberliga-Alltag wieder ein. Grau soll er aber nicht werden, denn Spiele gegen Underdogs gibt es in der Zwischenrunde nicht mehr.

Nach dem Länderspiel zwischen Deutschland und Lettland am vergangenen Dienstag kehrt am Wochenende für die Herner Eishockey-Fans der Oberliga-Alltag wieder ein. Grau soll er aber nicht werden, denn Spiele gegen Underdogs gibt es in der Zwischenrunde nicht mehr.

Jetzt kämpfen die ersten Sechs der Vorrunde um die Gruppenplätze für die Endrunde mit vier Nord- und zwei Ostclubs, die am 14. Februar beginnt. Da bis dahin nur acht Wochenenden zur Verfügung stehen, muss in der Doppelrunde vier Mal unter der Woche gespielt werden – zum Glück für den HEV finden diese Partien allesamt am Gysenberg statt.

Um für dieses Mammutprogramm gerüstet zu sein, hat der HEV personell noch einmal nachgelegt. Vom Ligarivalen Hammer Eisbären kommt mit Dominik Luft ein Stürmer zum Gysenberg, den Carsten Plate schon länger im Auge hatte.

Vier Tore in der Vorrunde

„Er ist ein sehr talentierter Spieler mit viel Zug zum Tor und einem guten Schuss. Er ist uns schon aufgefallen, als wir im vergangenen Jahr in der Vorbereitung auf Hamm getroffen sind“, so der HEV-Trainer. Der 21-jährige kam über Dinslaken, Iserlohn und Rosenheim nach Hamm, wo er in der Vorrunde vier Tore und fünf Vorlagen verbuchte.

Reaktion auf Ausfälle

Am Gysenberg reagiert man mit Lufts Verpflichtung auch auf die Ausfälle von Dominik Scharfenort (Saison nach Kreuzbandriss beendet) und Damian Schneider, der nach seinem Mittelfußbruch wohl erst in einem Monat wieder einsatzfähig ist. Die weiteren fünf Angeschlagenen vom vergangenen Wochenende dürften heute wieder zur Verfügung stehen.

Sein Debüt im HEV-Dress gibt Dominik Luft ausgerechnet gegen seinen alten Club, der an diesem Freitag um 20 Uhr am Gysenberg gastiert. In der Vorrunde verloren die Eisbären zwei Mal gegen den Aufsteiger, der seinen 4:3-Auswärtssieg aber am grünen Tisch einbüßte.

Auf die Tabelle der Vorrunde hatte das am Ende keinen Einfluss. Da landete der HEV auf Rang sechs, während der heutige Gegner Vierter wurde – eine Platzierung, die sich Carsten Plate für seine Mannschaft in der Zwischenrunde wünscht. „Nach dem Klassenerhalt setzen wir uns neue Ziele. Wir müssen nicht Vierter werden, aber um diesen Platz wollen wir kämpfen.“

Am Sonntag tritt der HEV um 18.30 Uhr beim EV Duisburg an. Von der Qualität der Füchse konnten sich die Herner Fans erst am vergangenen Freitag überzeugen, als ihr Team beim 3:8 auf eigenem Eis nicht den Hauch einer Chance hatte. Deutlich besser sahen die Grün-Weiß-Roten beim 0:1 an der Wedau aus.

 
 

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