Generalprobe in der Hordeler Heide

Wolfgang Volmer
Beim Turnier in Hordel will sich auch Fabio Battaglia (Mitte) für einen Stammplatz im Sodinger Landesliga-Team empfehlen.
Beim Turnier in Hordel will sich auch Fabio Battaglia (Mitte) für einen Stammplatz im Sodinger Landesliga-Team empfehlen.
Foto: WAZ FotoPool

Mit der Teilnahme am Heinrich-Müntefering-Gedächtnispokal der DJK TuS Hordel nähert sich für den SC Westfalia Herne und den SV Sodingen die lange Saisonvorbereitung ihrem Ende. Die beiden Herner Klubs sowie sechs Mannschaften aus Bochum spielen vom heutigen Freitag bis Sonntag an der Hordeler Heide um den Pokal und kleine Geldpreise. Der Modus beschert allen Teams in der Vorrunde jeweils drei Partien mit verkürzter Spielzeit (2x30 Minuten), dazu kommt am Sonntag ein Platzierungsspiel über zweimal 35 Minuten.

Der SC Westfalia ist als Oberligist der klassenhöchste Teilnehmer und bekommt es in der Vorrunde mit einem Landesligisten (CSV Linden) und zwei Bezirksligisten (Vorwärts Kornharpen, BV Hiltrop) zu tun. Dass der SCW seiner Favoritenrolle gerecht werden kann, ist jedoch nicht unbedingt zu erwarten. Nur am Freitag gegen den von Frank Benatelli betreuten CSV Linden wird SCW-Trainer Jörg Silberbach eine Elf aufbieten, die mit einer künftigen Stammformation Ähnlichkeit haben könnte. Viele dieser Spieler dürfen sich am Samstag schonen, weil sie tags darauf im Verbandspokal bei Mengede 08/20 auflaufen. Gegen Kornharpen, Weitmar und im Platzierungsspiel am Sonntag können sich die anderen Spieler zeigen und versuchen, sich für Oberliga-Einsätze aufzudrängen. Auch drei Talente aus der aktuellen A-Jugend sollen aushelfen.

Einen deutlich höheren Stellenwert gibt Franko Pepe dem Turnier. „Ausprobiert haben wir genug, jetzt ist es an der Zeit, die bestmögliche Mannschaft auf den Platz zu bringen, damit die sich für den Saisonstart gegen Wanne 11 einspielen kann“, sagt der Sodinger Trainer. Zwar muss er weiter auf die verletzten Brehm, Sverepa, Brautlacht und Breitag verzichten, trotzdem sieht er dem Saisonstart zuversichtlich entgegen. „Unser Kader ist groß genug, wir sind gut aufgestellt und werden gegen Elf eine starke Truppe auf den Platz bringen“, kündigt Pepe an. Noch fehlt die Spritzigkeit, und auch an den Automatismen und der Feinabstimmung muss noch gearbeitet werden. Dazu kommt das Hordeler Turnier gerade recht.