Generalprobe für die WM

vom RV Emscher startet in Essen. Foto: Detlev Seyb/WAZ-FotoPool
vom RV Emscher startet in Essen. Foto: Detlev Seyb/WAZ-FotoPool
Foto: Detlev Seyb

Für Konstantin Hermes sind die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Essen zugleich Generalprobe für die Mitte Juli in Litauen stattfindenden U23-Ruder-Weltmeisterschaften. Der vom Verband nominierte Vierer startet nach den Titelkämpfen ins WM-Trainingslager durch.

Hohe Erwartungen bei RVE-Crew

Aber nicht nur Hermes geht mit hohen Erwartungen ins Medaillen- und Titelrennen auf dem Baldeneysee, wo die Regatta bis zum Sonntag stattfindet. Manfred Arend, Trainer beim Ruderverein Emscher Wanne-Eickel, hat ein aussichtsreiches Team zusammengestellt, das national Ausrufezeichen setzen kann. Lovis Heinrich zählt zum Beispiel dazu. Der A-Junior gehört im Vierer „mit“ ebenso zu den Medaillenanwärtern wie Matthias Woszek, der sich schon in Hamburg mit dem Ulmer Robert Reinelt in guter Form im leichten Junior-A-Doppelzweier präsentiert hat. Die Zugabe will sich das Duo im leichten Achter abholen.

Rebekka Preuß bestreitet mit der Möllner Partnerin Antonia Altena einen Doppelstart im leichten Juniorinnen-A-Doppelzweier und Doppelvierer. „Die sind immer besser ins Rennen gekommen“, sieht Arend das Duo ebenfalls in einer guten Rolle.

Marie Knipfer trifft im Juniorinnen-B-Doppelzweier auf ganz starke Konkurrenz (Arend: „Alles ist möglich, viele sind auf Augenhöhe“), Benjamin Littek peilt im B-Doppelvierer das Finale an. Jonas Kuhlbrodt (Leichtgewichts B-Doppelzweier) und Carly Abbenhaus (Juniorinnen B-Einer) komplettieren die RVE-Flotte.

Im U23-Bereich konzentriert sich Rene Stüven nach der verpassten U23-WM-Qualifikation nun auf den Achter. Trainer Peter Thiede möchte sich mit diesem Boot eine Woche später bei der ruhmreichen Royal Henley Regatta in England präsentieren. Deshalb verzichtet Stüven auf einen Start im Vierer „mit“.

 
 

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