Gegen Haltern aus eigener Kraft die Klasse sichern

Robin Hettrich und der HCW haben gegen Haltern alles in der eigenen Hand.
Robin Hettrich und der HCW haben gegen Haltern alles in der eigenen Hand.
Foto: FUNKE Foto Services / Olaf Ziegler
Rechenspiele sind vor dem abschließenden Heimspiel kein Thema beim HC Westfalia. Die WAZ erklärt trotzdem, wann dem HCW noch die Relegation droht.

Alles, was nach einer langen Saison mit einem insgesamt durchwachsenen Ergebnis beim Aufsteiger noch rauszuholen ist, soll am letzten Spieltag gegen den HSC Haltern/Sythen geschehen (Sa., 17.30 Uhr, Westring).

Die Herner wollen im Heimspiel gegen den Rivalen aus jüngsten Landesligazeiten und aus jahrelangen Vergleichskämpfen unbedingt punkten, um einerseits die Aufstiegssaison positiv zu beenden und andererseits jeglichen Eventualitäten im Hinblick auf eine Relegation entgegen zu treten.

Co-Trainer Tim Bauer will von Rechenbeispielen nichts wissen und sich nicht auf helfende Ergebnisse anderer Mannschaften verlassen: „Wir sind konkurrenzfähig und haben mehrfach mit Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mithalten können. Wir müssen das Spiel an uns reißen und den Heimvorteil nutzen. Ein Sieg muss das Ziel sein. Anders als zuletzt in Westerholt dürfen wir aber nicht nur in den letzten zwanzig Spielminuten dominieren.“ Von den Gästen sind keine Geschenke zu erwarten. Die Halterner werden ihre Motivation aus der Sicherung der guten Platzierung nehmen und ihrem scheidenden Trainer Frank Mazur noch einmal zu einem Erfolgserlebnis verhelfen wollen. Daran wird auch Trainersohn Alexander, einer der Topangreifer der Liga, in seinem Abschiedsspiel vor seinem Wechsel zum VfL Eintracht Hagen intensiv mithelfen. Freizeitausflüglern wird der HC Westfalia heute jedenfalls nicht gegenüber stehen.

HCW-Kader unverändert

Der Abwehrverbund der Strünkeder muss ein ordentliches Niveau erreichen und wie der Angriff leidenschaftlich Einsatz zeigen. Nur mit Laufbereitschaft und kraftvollen Aktionen über die gesamte Distanz wird der Gastgeber gegen die körperlich starken Halterner bestehen können. Unbedingt muss zudem die in den letzten beiden Spielen eklatant schwache Rücklaufbewegung verbessert werden, um nicht erneut zu viele Gegenstoßtore zu kassieren. Trainer Jens Körner baut auf den gleichen Kader wie zuletzt in Westerholt.

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