Firtinaspor-Spitzenspiel in Merklinde endet mit Schlägerei

Nach dem vergebenen Matchball in der Vorwoche wird die Ausgangssituation für Firtinaspor Wanne im Saisonfinale nun komplizierter. Im Auswärtsspiel bei SuS Merklinde (3.) wurden die Wanner in Tumulte verstrickt, die zu einem Spielabbruch führten. Eine Wertung der Partie steht aus, wodurch der FC Marokko, der einen souveränen 5:0-Auswärtssieg gegen den VfB Börnig feierte, den Rückstand zur Spitze zumindest vorübergehend auf einen Zähler reduzieren konnte.
Merklinde - Firt. WanneAbbr.
Ohne Cagdas, Kocakaya, Bastürk und Yaprak taten sich die Wanner in Merklinde schwer. Schon mit 0:2 im Hintertreffen, gab erst Vahdet Özbek (57.) ein Lebenszeichen des Tabellenführers ab. Nun kam Firtina gerade besser ins Spiel, da wurde die Begegnung vorzeitig abrupt beendet.

Eine gute Viertelstunde vor dem Spielende entstanden Tumulte am Spielfeld, die der Unparteiische zum Anlass genommen hat, die Partie abzubrechen. Firtina-Sprecher Steffen Baum wollte sich gestern nicht im Detail zum Geschehen äußern. Auslöser seien wohl beleidigende Äußerungen von der Merklinder Reservebank gewesen, die letztlich in einer Massenschlägerei gipfelten. Genaueres gilt es nun für die Spruchkammer zu ermitteln.
VfB Börnig - FC Marokko0:5
Der FC Marokko spekuliert weiter auf seine eigene Chance, den Aufstieg doch noch realisieren zu können. Während sich Firtinaspor eher mühsam in Richtung Ziellinie schleppt, marschiert die Mokhtari-Elf zielstrebig hinterher. Beim Börnig-Kick am Stadtgarten glänzte der FC gestern zudem durch Effektivität.

Marokko machte dem VfB bereits nach sieben Minuten einen Strich durchs Konzept, als Berriah Abdessamed das Führungstor besorgte. Börnig bemühte sich um die Spielkontrolle, vergab aber etwa durch Fabian Macuga eine erstklassige Ausgleichs-Möglichkeit. Stattdessen erhöhte Abdellatif Chergui vor der Pause noch auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel blieb der VfB weiter zuversichtlich und machte das Spiel. Marokko zog sich zurück, schlug aber weiter eiskalt zu. Auch wenn das „Wembleytor“ zum 0:3 vielleicht nicht hätte zählen dürfen, dass der Auswärtssieg am Ende hochverdient war, stand völlig außer Frage.

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