Erica Barnes komplettiert HTC-Kader

Nach dem Gewinn der B-Europameisterschaft mit den deutschen U16-Mädchen wollen sich  Anna Lappenküper (l.) und Malina Sola im Herner Bundesligakader weiter entwickeln.
Nach dem Gewinn der B-Europameisterschaft mit den deutschen U16-Mädchen wollen sich Anna Lappenküper (l.) und Malina Sola im Herner Bundesligakader weiter entwickeln.
Foto: frei
Der Herner TC hat seinen Kader für die neue Spielzeit in der Damen-Basketball-Bundesliga komplettiert: Als vierten und letzten Neuzugang stellte der HTC jetzt die 22-jährige Erica Barnes vor, die bislang für die Arizona Wildcats spielte und die Positionen vier und fünf ausfüllen kann.

Das letzte Puzzleteilchen ist gefunden, das Bild des neuen Herner Basketball-Bundesligateams ist komplett: Als vierten Neuzugang stellte der Herner TC jetzt Erica Barnes vor, eine 1,88 m große US-Amerikanerin, die direkt vom College ins Ruhrgebiet kommt. „Erica kann auf der vier und der fünf spielen, ist sehr athletisch. Mit ihr haben wir unter dem Korb eine sehr gute Option“, ist Marek Piotrowski überzeugt. Zahlreiche Videos hat Hernes Headcoach studiert, bis er in der 22-Jährigen die für die letzte offene „Planstelle“ bestgeeignete Spielerin fand.

Vier Jahre lang spielte die in Sacramento (Kalifornien) geborene Barnes in der NCAA für die Arizona Wildcats, für die sie in der abgelaufenen Saison im Schnitt 8,9 Punkte, 11,5 Rebounds und 5,1 Assists sammelte. Die Spielzeit auf dem Feld wird sie sich wohl mit Teya Wright teilen, die Wohnung aber mit Quenice Davis, der dritten Amerikanerin im Kader des DM-Dritten.

Mit der finnischen Dreier-Spezialistin Henna Salomaa und der bulgarischen Nationalspielerin Radostina Slavova-Naneva stehen Trainer Piotrowski zwei weitere Optionen zur Verfügung, um die maximal drei Ausländerpositionen auf dem Parkett zu besetzen. Hinzu kommen fünf deutsche Spielerinnen, die ihr Erstliga-Niveau schon über Jahre nachgewiesen haben: Emina Karic, trotz ihrer gerade 23 Jahre „dienstälteste“ Spielerin im HTC-Kader, ihre gleichaltrige Nationalmannschaftskollegin Kitty Müller, Center-Talent Caroline Van der Velde sowie die neu verpflichteten deutschen Nationalspielerinnen Ireti Amojo und Charmaine Callahan.

Ergänzt wird der Kader durch Anna Lappenküper und Maria-Angelina Sola, zwei Herner Eigengewächse, die gerade mit der U16-Nationalmannschaft die B-Europameisterschaft gewonnen haben. Fördern durch Fordern, lautet hier Piotrowskis Maxime. „Anna wird als Back-Up für Quenice fungieren, das werden harte Trainingseinheiten für sie. Aber nur so kann sie sich an die Gangart gewöhnen und von den Besten lernen“, sagt der HTC-Coach. „Mali wird ihren spielerischen Schwerpunkt noch in der WNBL haben, aber sicher auch zum ein oder anderen Einsatz in der Bundesliga kommen.“ Damit sind die personellen Weichen für eine erfolgreiche Spielzeit gestellt. Jetzt warten auf den Kader fünf schweißtreibende Wochen, um beim Saisonstart in Chemnitz auch körperlich und spielerisch auf der Höhe zu sein.

 
 

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