Emscher-Hammer auf Rang fünf

Der Emscher-Hammer beendete die Saison auf Platz fünf.
Der Emscher-Hammer beendete die Saison auf Platz fünf.
Foto: Privat

Zum Abschluss einer durchwachsenen Saison in der Ruder-Bundesliga belegte der Emscher-Hammer auf der Binnenalster in Hamburg den neunten Platz. Das reichte dem Männerachter der Renngemeinschaft aus RV Emscher Wanne-Eickel und RC Hamm, um seinen fünften Rang auch für die Abschlusstabelle zu verteidigen.

„Ich glaube, so eine durchwachsene Saison hatten wir noch nie. Dieses Jahr war wirklich alles an Höhen und Tiefen dabei. Nach den letzten Jahren waren wir wohl auch etwas erfolgsverwöhnt, immerhin haben wir pro Saison immer drei Medaillen geholt. Wir wussten, dass wir diese Leistung dieses Jahr nicht wiederholen konnten“, sagte Teamkapitän Frank Wustmann.

Bereits vor dem Saisonstart hatten die Athleten eher tief gestapelt. Eine gemeinsame Vorbereitung gab es so gut wie gar nicht, zudem waren reichlich Abgänge zu beklagen. Doch nach einem vierten und einem dritten Platz in den ersten beiden Regatten wurde das Saisonziel, ein Mittelfeldplatz, nach oben korrigiert. Rang zehn am dritten Wettkampftag hätte die Träume beinahe wieder zunichte gemacht, aber mit einem sechsten und nun dem fünften Platz konnten die Ruderer doch noch einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern.

Aufgrund der besonderen Gegebenheiten der Binnenalster wurden die Rennen vom üblichen Vier-Bahnen-System auf zwei Bahnen umgestellt. Nachdem der Emscher-Hammer das Zeitfahren nur mit dem zehnten Platz abgeschlossen hatte, wartete im Achtelfinale gleich der Tabellenzweite aus Münster. Zwar hatte die Crew um Schlagmann Falk Müller sich in der Vergangenheit schon mehrfach gegen diesen Konkurrenten durchgesetzt, allerdings nicht in der Saison 2012 – und dabei blieb es auch in Hamburg. Somit ging es für die Renngemeinschaft aus Hamm und Wanne-Eickel nur noch um die Plätze neun bis 16.

„Aber zu unserem Glück haben unsere direkten Verfolger auch etwas geschwächelt und befanden sich mit uns in der unteren Hälfte. Jetzt galt es, in den direkten Vergleichen zu zeigen, wem der fünfte Platz in der Abschlusstabelle gehörte,“ erklärte Bugmann Alexander Palfner. Und der Emscher-Hammer zeigte noch einmal, was in ihm steckt und gewann jedes der drei Rennen souverän. Am Ende wurde das Tagesziel, den fünften Platz zu verteidigen, erreicht.

 
 

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