„Eine Riesenreaktion“

Jakub Rumpel (Mitte) spielte gegen den Königsborner JEC groß auf und war an fünf von sechs Herner Toren beteiligt.
Jakub Rumpel (Mitte) spielte gegen den Königsborner JEC groß auf und war an fünf von sechs Herner Toren beteiligt.
Foto: WAZ FotoPool
Mit einer überragenden Mannschaftsleistung fuhr der Herner EV am Sonntagbend im fünften Anlauf endlich den ersten Heimsieg in der Oberliga-Zwischenrunde ein. Mit 6:1 wurden die Gäste vom Königsborner JEC zurück nach Unna geschickt.

Herner EV -
Königsborner JEC 6:1

Drittelergebnisse: 3:0, 0:0, 3:1.

Tore: 1:0 (2:50) Brinkmann (Luft/Schneider), 2:0 (16:29) Rumpel (Ackers/Miettinen), 3:0 (19:23) Miettinen (Rumpel/Svejda), 4:0 (45:47, 5-4) Rumpel (Svejda/Miettinen), 5:0 (48:10) Svejda (Giesen/Rumpel), 6:0 (51:46, 5-4) Schneider (Rumpel/Miettinen), 6:1 (55:27).

Strafminuten: Herne 10 - Königsborn 14.

Mit einer überragenden Mannschaftsleistung fuhr der Herner EV gestern Abend im fünften Anlauf endlich den ersten Heimsieg in der Oberliga-Zwischenrunde ein. 570 Zuschauer sahen am Gysenberg ein hoch konzentriertes und überlegenes grün-weiß-rotes Team, das dem Gast nie den Hauch einer Chance ließ und in der Tabelle die Plätze mit dem Gegner tauschte.

Drei Wochen Pause für Stolikowski

HEV-Trainer Carsten Plate konnte dabei wieder auf Benjamin Voigt im Tor zurückgreifen, musste aber weiterhin ohne Tobias Stolikowski auskommen. Die erste Diagnose der Verletzung aus dem Spiel in Hamm hatte sich leider als unzutreffend herausgestellt, mit einem nun doch gebrochenen kleinen Zeh muss der Verteidiger für die nächsten zwei bis drei Wochen pausieren.

Vermisst wurde er gestern allerdings kaum. Seine Teamkollegen waren über die vollen 60 Minuten hellwach und gestatteten dem Gegner nur eine Handvoll Chancen. Die wenigen klaren machte Benjamin Voigt als ruhender Pol in der Defensive sicher zunichte, während vorne Jakub Rumpel zum überragenden Spieler des Abends wurde. Unnachahmlich, wie der slowakische Angreifer mit einem Slalomlauf die gegnerische Abwehr austanzte und mit dem 2:0 den ersten seiner beiden Treffer markierte, an drei weiteren war er beteiligt. „Auch Jiri Svejda hat wieder eine starke Leistung gezeigt, aber eigentlich kann man heute aus der Mannschaft keinen hervorheben. Das war eine Riesenreaktion auf das 1:13 in Frankfurt“, freute sich Carsten Plate über seinen zweiten Kontingentspieler genauso wie über den Rest des Teams.

Gentges vermisst Führungsspieler

„Einen Mann wie Jakub Rumpel als Führungsspieler für die Jungen haben wir leider nicht“, meinte auch Frank Gentges hinterher, „der Herner Sieg geht voll und ganz in Ordnung, da muss man nicht diskutieren.“ Der Gästetrainer hatte mit Martin Filo einen seiner beiden Ausländer früh wegen Verletzung verloren, doch ob der seiner Mannschaft zu einem besseren Resultat verholfen hätte, musste angesichts der von Beginn an deutlichen Überlegenheit des HEV Spekulation bleiben.

Der hätte schon im ersten Drittel einen höheren Vorsprung herausschießen können, behielt auch im zweiten Abschnitt den Überblick, als die Gäste etwas besser ins Spiel kamen und baute den Vorsprung in der Schlussphase kontinuierlich aus.

 
 

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