Die ersten Tendenzen

Foto: WAZ

Die Nominierung zur U23-Weltmeisterschaft ist das Ziel. Der Langstreckentest in Leipzig am Wochenende war für Konstantin Hermes und Rene Stüven vom Ruderverein Emscher Wanne-Eickel eine weitere Zwischenstation.

In Leipzig waren erste Tendenzen zu sehen, der Schlagabtausch in zwei Wochen bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Duisburg hat für die RVE-Athleten schon mehr Bedeutung. Wer dort mit seinem Partner in den Rängen liegt, die später zur Mannschafts-Bildung herangezogen werden, der hat für den Start in die ersten internationalen Rennen bereits gute Karten.

Konstantin Hermes, der 2012 bei der U23-WM in Litauen erstmals dabei war, hat sich mit seinem Hamburger Partner Jannik Olssen eine gute Ausgangsposition geschaffen. Zweiter wurde er im leichten Zweier, nur drei Sekunden hinter Kilthau/Kessler (Frankfurt/Gießen) – diese vier Athleten saßen vor einem Jahr gemeinsam in Litauen im Vierer „ohne“.

„Das war die beste Langstrecke, die wir je gefahren sind“, schwärmte Konstantin Hermes: „Es war leichter Schiebewind und Nebel, doch für uns lief es eigentlich durchweg gut. In der Mitte hatten wir einen leichten Hänger, aber aus dem sind wir gut herausgefahren“, so die Analyse des Wanner Leichtgewichtes. In zwei Wochen in Duisburg möchten Hermes/Olsson im U23-Ranking erneut auf Platz zwei liegen, um ihre Anwartschaft auf einen Rollsitz im Vierer zu untermauern. Auf der Wedau wird die Qualität des Feldes deutlich zunehmen, da dann auch wieder alle A-Senioren zurück vom Einer in den Zweier „ohne“ wechseln. Somit wird sich auch mit den Hamburgern Temel/Neumann ein weiterer ganz starker U23-Zweier präsentieren, der in Leipzig noch in Einern saß, weil sich die Option A-WM offen halten möchte.

Rene Stüven war mit Zweier-Partner Alexander Thierfelder nicht ganz zufrieden mit dem Rennverlauf. Stüvens Wechsel auf die Schlagposition sollte neuen Schub bringen, doch U23-Stützpunkttrainer Peter Thiede glaubt, dass das Duo in der ursprünglichen Besetzung mit Thierfelder auf Schlag schneller sein kann. So sei die Kombination ja auch vor vier Monaten in Dortmund gefahren. „Alex ist vielleicht im Kopf etwas freier“, so Thiede. Auf der 2000-Meter-Rennstrecke sieht Thiede dieses Duo ohnehin stärker.

 
 

EURE FAVORITEN