Westfalia gehen die Spieler aus

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Hattingen..  Beim HC Dortmund-Süd feierte die DJK Westfalia Welper am vergangenen Wochenende mit viel Glück und Kampf einen wichtigen Punktgewinn. Dass im Heimspiel gegen den SuS Oberaden (Sa., 19.30 Uhr) weitere Zähler hinzukommen, ist bei der personellen Lage der Mannschaft von der Marxstraße unwahrscheinlich.

„Eigentlich bräuchten wir gar nicht zu spielen“, sagt Welpers Trainer Ingo Brebach aufgrund der personellen Voraussetzungen. Denn beim ohnehin schon vom Verletzungspech gebeutelten Tabellenneunten befürchtet man weitere Ausfälle. Benjamin Sommer, der gegen Dortmund in letzter Minute traf, hat große Kniebeschwerden, Kris Jasinski konnte nicht trainieren, und Dennis Brikmann steht wegen beruflicher Verpflichtungen nicht bereit. „Ich denke jede Woche, es kann nicht schlimmer kommen, und dann kommt es schlimmer“, sagt Brebach.

Dazu ist der Gegner exzellent besetzt. Ob Bastian Stennei auf Halbrechts oder Pascal Wix auf Halblinks, das Personal des Tabellenzweiten gehört zum Besten, was die Landesliga zu bieten hat – auch wenn die letzte Partie etwas überraschend mit 21:22 gegen den TV Brechten verloren ging, was die ohnehin klitzekleinen Chancen auf den Titel für den SuS weiter sinken ließ.

Es gibt auch ein Fünkchen Hoffnung für die Westfalia. Da wäre zum Beispiel das Hinspiel zu nennen, in dem Welper 40 Minuten lang mithielt und am Ende mit der 26:32-Niederlage aufgrund einiger Schiedsrichterentscheidungen äußerst unzufrieden war. Außerdem sei die Westfalia an einem Samstagabend ein unangenehmer Gegner, sagt Ingo Brebach. „Wir haben nichts zu verlieren.“

 
 

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