Welper zum Derby nach Blankenstein

Fehlt der SG Welper noch länger: Benjamin Heberlein (links).
Fehlt der SG Welper noch länger: Benjamin Heberlein (links).
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen..  Am Sonntag kommt es zum zweiten Hattinger Derby in der Kreisliga A. Der TuS Blankenstein empfängt um 15 Uhr den Spitzenreiter SG Welper.

An den 7:0-Sieg Hinspiel erinnert man sich in Welper noch gerne, aber das, sagt Welpers Trainer Eric Mpongo, spiele keine Rolle mehr. „Ich rechne nicht damit, dass es noch mal so wird. Ich gehe davon aus, dass wir Blankenstein damals überrumpelt haben.“ Natürlich strebt Mpongos Gegenüber Rainer Sprenger ein besseres Ergebnis als im Hinspiel an, sein Hauptproblem dabei ist die schlechte personelle Lage.

In den vergangenen Wochen ging beim vom Verletzungspech gebeutelten TuS nicht viel. Ausgerechnet vor dem Derby zeigt sich aber ein zartes Hoffnungspflänzchen. Zwar fehlen die Langzeitverletzten Kim Vahrenholt und Robin Przondziono weiterhin, dafür könnten andere zurückkehren. So hat Vladislav Dinges seine Sperre abgebrummt, und Kevin Klaus kam beim 1:2 bei BW Weitmar schon wieder kurz zum Einsatz. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Torhüter Fabian Kordell, der als Nachwuchstrainer beim VfL Bochum auch dort im Einsatz ist und es vielleicht nicht rechtzeitig zum Anpfiff schafft. „Sollten alle da sein, hat sich die Situation ein bisschen verbessert“, sagt Sprenger.

„Unsere größte Schwierigkeit ist es, uns gegen Mannschaften, die mauern, clever anzustellen“, spricht Welpers Eric Mpongo die Abschlussschwäche seiner Mannschaft an. In den zwei Begegnungen des Jahres 2012 gelangen erst zwei Treffer. Länger verzichten muss Welper auf Benjamin Heberlein, der sich eine Knieverletzung zugezogen hat.

 

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