Welper hat die Klasse gesichert

Jonas Grimm-Windeler erzielte sechs Tore für Welper.Foto:Barbara Zabka
Jonas Grimm-Windeler erzielte sechs Tore für Welper.Foto:Barbara Zabka

Hattingen.. DJK Westfalia Welper -
TuS Ickern 27:24

Die DJK Westfalia Welper spielt auch im nächsten Jahr in der Handball-Landesliga. Die Mannschaft von Trainer Michael Wolf schob mit dem 27:24-Erfolg über den TuS Ickern auch die letzten theoretischen Zweifel beiseite.

Michael Wolf sang unmittelbar nach dem Abpfiff ein Loblied auf seine Jungs. „Nur aufgrund der tadellosen Einstellung der Spieler war der Klassenerhalt möglich. Vor dem Saisonstart hatte ich ihn nicht für möglich gehalten. Umso glücklicher sind wir, dass wir es mit ganz viel Arbeit und absoluter Willensstärke tatsächlich geschafft haben“, sagte der zum Saisonende scheidende Coach.

Gegen den TuS Ickern dominierte die DJK das Spiel bis zur 45. Minute nach Belieben. Aufbauend auf einer vorzüglichen Deckungsarbeit vor dem aufmerksamen Torwart Jan-Niklas Jülicher ließen sich die Gastgeber auch durch zahlreiche überharte Aktionen der TuS-Spieler nicht beirren und behielten lange Zeit die Nerven im Griff. Das galt auch für die Szene in der 24. Minute, als das gut leitende Schiedsrichtergespann Weimann/Schoumakers den Gästespieler Julian Kuczpiol nach einem heftigen Foul an Tobias Lask mit der Roten Karte bestrafte. Angetrieben und gelenkt von ihrem ideenreichen und torgefährlichen Mittelmann Janosch Sproedt zog die Westfalia bis zur Pause auf 13:7 davon.

Im zweiten Abschnitt war es dann Sören Baumann, der mit vier wuchtigen Treffern in wenigen Minuten maßgeblich am 23:13-Zwischenstand beteiligt war. Dann aber war urplötzlich die Spannung raus. Die DJK zeigte Nervenflattern, geriet von der Rolle und brachte die nun fairer zu Werke gehenden Gäste durch eklatante Fehlpässe und völlig überhastete Abschlüsse tatsächlich noch einmal ins Spiel zurück. Ickern verkürzte gut eine Minute vor Schluss mit immer offensiver werdender Deckung auf 23:25 und 24:26 und trieb den DJK-Fans auf der Tribüne den Angstschweiß auf die Stirn. Erst eine ganz starke Willensleistung von Jonas Grimm-Windeler, der sich mit letztem Einsatz durchsetzte, brachte kurz vor Schluss Erleichterung. Tobi Lask machte dann den Deckel drauf.

„Spielfilm“: 3:0, 3:2, 6:3, 12:5, 13:7 (Hz.), 15:10, 23:13, 23:16, 24:21, 25:23, 26:24, 27:24.
DJK: Jülicher, Moog; Pradtke (3), Lask (1), Zaghow (1), Maerz, Baumann (6), Zimmermann (2), Grimm-Windeler (6), Sproedt (8/3), Willeke.

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