VfL-Kids lernen von Ex-Profi

Der prominente Gast in der Mitte: Die E-Jugend des VfL Winz-Baak freute sich über den Besuch von Krebietke.
Der prominente Gast in der Mitte: Die E-Jugend des VfL Winz-Baak freute sich über den Besuch von Krebietke.
Foto: PRIVAT

Hattingen.  Ein aufregedner Termin für die E-Junioren des VfL Winz-Baak. Mit Stephan Krebietke trainierte sie am Mittwoch ein ehemaliger Handball-Nationalspieler, der heute Sportlicher Leiter beim Zweitligisten TuSEM Essen ist.

„Das war der Hammer, die Kinder haben alle ganz große Augen bekommen“, so Daniel Neuendorf, der Trainer der Winz-Baaker E-Jugend. Neuendorf und sein Team spielen in der Kreisklasse, wo sie bisher drei Siege eingefahren haben. „Wir sind damit ganz zufrieden“, so der VfL-Trainer. Und vielleicht helfen ja einige der Tipps des Ex-Nationalspielers dabei, noch bessere Ergebnisse zu holen. Gemeinsam mit Marcel Mai trainiert Neuendorf folgende Spieler: Phil Adam, Jonas Esser, Nico Ochlast, Elian Brill, Lennard Leupold, Nick Wimmers, Paul Sablotny, Niklas Bormann, Jannis Nettelbeck, Elia Ishorst, Daniel May, Nathan Sreckovic und Lisa Harzer; Betreuer ist Felipe Nunes Verta.

Vier Hattinger beim TuSEM

Auch Stephan Krebietke war begeistert. „Es hat mir riesig Spaß gemacht“, sagte er nach dem Training. „Hattingen ist sehr TuSEM-affin.“ Die Verbundenheit spiegelt sich im Essener Kader wider. Dort gibt es mehrere Spieler, die den Sprung aus Hattingen in die 2. Bundesliga geschafft haben. Etabliert sind Lasse Seidel und Marcus Bouali, im Sommer stieß der ehemalige TuS-Torhüter Mathis Stecken dazu.

Ein Vierter will den Sprung in die Bundesliga schaffen: Malte, der jüngere Bruder Lasse Seidels. „Malte spielt hauptsächlich in der A-Jugend und in der zweiten Mannschaft“, sagt Stephan Krebietke über den größeren der beiden Seidels, der auch schon im Kader der ersten Mannschaft stand. „Malte hat eine hohe Spielintelligenz.“ Seidel war als Ersatz für seinen Bruder auf Außen schon dabei, aber Krebietke sieht seine Zukunft im Rückraum. „Er braucht Zeit. Im Rückraum ist der Sprung von der Jugend in die 2. Bundesliga groß. Außen rutscht man schon mal eher rein.“

 
 

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