TuS: Nur noch ein Sieg bis zum Titel

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Hattingen.. TuS Hattingen -
TuS Ickern31:23

Souverän aber glanzlos hat der TuS Hattingen die vorletzte Hürde auf dem Weg zur Meisterschaft genommen. Gegen den TuS Ickern feierte die Düerkop-Sieben einen 31:23-sieg und braucht jetzt nur noch einen Sieg zum Titel.

Hattingens Trainer Maik Düerkop musste gegen die Castrop-Rauxeler auf Felix Osterloh verzichten, der mit Adduktorenproblemen aussetzte. Luca Kuhnhenn (Adduktoren) und Julian van Kessel (Grippe) konnten zwar auflaufen, bekamen aber nicht so viel Spielzeit wie gewohnt. „Dafür bin ich zufrieden“, sagt Maik Düerkop nach dem deutlichen Sieg über Ickern.

Denn die, die dafür in die Bresche sprangen, machten ihre Sache gut. Sven Schmitz zum Beispiel mit seinen sieben Treffern und auch Victor Schönenborn. Sie profitierten auch ein wenig davon, dass der Gegner, der den Hattingern im Hinspiel die bisher einzige Niederlage beigebracht hatte, an diesem Tag nicht in der Lage war, das zu wiederholen. Von Beginn an bestimmte Hattingen das Geschehen, setzte sich schon in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich bis auf sechs Treffer ab. Zum Beispiel beim 14:8 und auch beim 17:11 zur Pause.

Die Emotionen kochten immer mal wieder hoch, schließlich hatte sich der TuS damals über die harte, nicht geahndete Gangart der Ickerner beschwert. Diesmal hatte das Hattinger Publikum nach 31 Minuten Anlass zur Aufregung, als Ickerns Björn Böcking nach einer rüden Aktion gegen Linus Grossmann mit Rot vom Platz musste.

Danach kam Hattingen immer leichter zu Toren, schraubte den Vorsprung auf zehn Tore (23:13, 40.). Aber an diesem Tag war der Spitzenreiter nicht konsequent genug, um ein Handballfest zu feiern, wie das schon so oft in dieser Spielzeit der Fall war. Weil er den Gästen immer wieder Phasen erlaubte, in denen sie auch zu leichten Treffern kamen. „In der zweiten Halbzeit haben wir nicht gut gegen den Linkshänder auf der halbrechen Position verteidigt“, sagte Maik Düerkop.

Jetzt fehlt dem TuS nur noch ein Sieg bis zum Titel.

„Spielfilm“: 3:2 (5.), 5:2 (10.), 8:4 (15.), 11:8 (20.), 14:9 (25.), 17:11 (30.), 19:13 (35.), 23:13 (40.), 24:16 (45.), 25:16 (50.), 29:21 (55.).
TuS Hattingen: Stecken, Monjé; Schimm (3), Klinker (1), Grossmann (3), van Kessel, Schwarz (6), Schmitz (7), Tiede (5/3), Pospiech, Bouali (3), Kuhnhenn (3), Schönenborn.

 

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