TSG-Trainer Balaika will das Lob gar nicht mehr hören

Heiner Wilms
TSG-Trainer Andrius Balaika sah eine unglückliche Niederlage. Foto:Tillmann
TSG-Trainer Andrius Balaika sah eine unglückliche Niederlage. Foto:Tillmann
Foto: Thorsten Tillmann

Rödinghausen/Sprockhövel.  Punkte gab es für Sprockhövel zwar wieder einmal nicht, dafür aber erneut Lob während der Pressekonferenz.

„Sprockhövel hat eine Mannschaft, die auch im Mittelfeld stehen könnte“, sagte SVR-Trainer Alfred Nijhuis. „Sprockhövel hat sich hier nicht versteckt und uns anfangs der zweiten Halbzeit kontrolliert. Sprockhövel kann ein Vorbild sein für alle Mannschaften, die unten drin stehen. Und wir haben wieder einmal gemerkt, dass man in der Regionalliga nichts geschenkt bekommt.

Viel Lob also einmal mehr für eine Mannschaft, die auf dem letzten Tabellenplatz steht. TSG-Trainer Andrius Balaika mag dieses Lob aber gar nicht mehr hören. „Dafür können wir uns ja nichts kaufen“, sagte der enttäuschte Litauer, den der Gegentreffer zum 1:2 schwer getroffen hatte. „Die Mannschaft hätte sich belohnen müssen, zumindest mit einem Punkt“, kommentierte Balaika.

Großchancen nach dem Wechsel durch März, Claus und Meister

Sprockhövels Trainer hatte in der Rückschau die Partie ganz ähnlich bewertet wie Rödinghausens Coach Alfred Nijhuis. „Die erste Halbzeit war recht ausgeglichen, in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs hatten wir dann drei hundertprozentige Möglichkeiten“, spielte Balaika auf die Chancen von Christian März, Max Claus und Raoul Meister an.

Andrius Balaika hat den Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. „Positiv ist, dass Viktoria Köln an der Spitze marschiert. Wenn Köln als Meister durch die Relegation kommt, haben wir noch eine Chance“, sagt der Trainer.