TSG-Spieler singen Loblied auf den Trainer

Nach dem sensationellen Aufstieg in die Regionalliga trugen die Spieler der TSG Sprockhövel ihren Trainer Andrius Balaika auf Händen.
Nach dem sensationellen Aufstieg in die Regionalliga trugen die Spieler der TSG Sprockhövel ihren Trainer Andrius Balaika auf Händen.
Foto: FUNKE Foto Services
  • Bis in die frühen Morgenstunden haben die TSG-Spieler den Regionalliga-Aufstieg gefeiert
  • Nach dem letzten Spiel in Zweckel am Sonntag wird das Team durch Sprockhövel fahren
  • Mit „Emka Beschlagteile“ konnte die TSG einen neuen Hauptsponsor gewinnen

Als am Sonntagnachmittag im Baumhof der Schlusspfiff ertönte, wusste zunächst niemand so recht, wie er sich verhalten sollte. Doch dann kam das Endergebnis aus Lippstadt und der Jubel kannte kein Halten mehr. Im Nu hatten Spieler sowie Betreuer Aufsteiger-Shirts übergestreift und wirbelten mit vereinten Kräften Erfolgstrainer Andrius Balaika in die Luft.

„Die Aufstiegsfeier war dann sehr spontan“, berichtet Geschäftsführer André Meister. „Wir hatten ja nicht wirklich damit rechnen können und den Fokus auf das letzte Spiel in Zweckel gesetzt.“ Deshalb wurde das Vereinsheim kurzfristig zur Partyzentrale, wo bis in den frühen Montagmorgen gefeiert, getanzt und getrunken wurde.

Wie gut die Laune bei den Vertretern der TSG momentan ist, äußert sich schon daran, dass der Geschäftsführer sich am Montagnachmittag mit „Regionalliga-Meister“ am Telefon meldet.

„Das ist einfach sensationell, was hier abgeht“, freut sich André Meister. Das WDR-Fernsehen und verschiedene Radiosender waren auch schon vor Ort, um über die Feier des Sensationsaufsteigers aus Sprockhövel zu berichten.

„Die Jungs waren richtig gut drauf“, kommentiert Trainer Andrius Balaika die Ereignisse im Vereinsheim kurz und knapp. Tänzerisch soll sich noch das eine oder andere bisher unentdeckte Talent hervorgetan haben.

Auch nach dem letzten Spiel der Saison am kommenden Sonntag, 29 Mai, beim SV Gladbeck-Zweckel soll noch einmal richtig gefeiert werden. „Wir werden nach dem Spiel gegen 18.30 Uhr zurück in Sprockhövel sein und dann mit der Mannschaft in einem passenden Gefährt durch den Ort fahren.“

Besonders beim Feiern hervorgetan hat sich nach Analyse des Trainers Offensivspieler Christopher Antwi-Adjej. „Wir sind regelrecht ausgetickt“, berichetet der 22-Jährige. „Ich glaube, bei allen hat die Stimme ein bisschen Schaden genommen.“

Ein Lied für den Trainer

Als besondere Ehrerbietung an den Trainer haben die Spieler ein Lied mit dessen Namen komponiert, das im Laufe der Nacht immer wieder angestimmt wurde. „Das war ein einmaliges Erlebnis“, fasst Antwi-Adjej seine Eindrücke der spontanen Aufstiegsfeier zusammen. Die Vorfreude auf die kommende Spielzeit ist ihm deutlich anzuhören. „Jeder Spieler träumt davon, einmal in der Regionalliga zu spielen. Wir haben das jetzt geschafft. Begegnungen mit Rot-Weiss Essen oder der Zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund werden sicher tolle Erfahrungen.“

Unterdessen hat die TSG Sprockhövel einen neuen Hauptsponsor präsentiert. Das Velberter Unternehmen „Emka Beschlagteile“ wird in der kommenden Spielzeit das Trikot des zukünftigen Regionalligisten zieren. Das Unternehmen von Friedhelm Runge engagiert sich schon beim Regionalliga-Absteiger SSVg Velbert und hat jahrelang den Wuppertaler SV unterstützt. „Das ist der erste Quantensprung, den wir geschafft haben“, sagt Geschäftsführer André Meister mit Blick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Vereins. In den nächten Tagen und Wochen sollen weitere Fortschritte folgen.

 
 

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