TSG noch zwischen Genie und Wahnsinn

Simon Bukowski (links) machte im letzten Vorbereitungsspiel der TSG Sprockhövel noch einmal Werbung in eigener Sache. Bereits in der dritten Minute brachte der Stürmer seine Mannschaft mit 1:0 In Führung. Foto:Walter Fischer
Simon Bukowski (links) machte im letzten Vorbereitungsspiel der TSG Sprockhövel noch einmal Werbung in eigener Sache. Bereits in der dritten Minute brachte der Stürmer seine Mannschaft mit 1:0 In Führung. Foto:Walter Fischer
Foto: Fischer

Sprockhövel. TuRU Düsseldorf -
TSG Sprockhövel 1:1

Im letzten Testspiel vor dem Start in die Meisterschaft kam Fußball-Regionalligist TSG Sprockhövel am Sonntag zu einem 1:1 gegen den Niederrhein-Oberligisten TuRU Düsseldorf.

Ein Fußball-Feuerwerk brannte die TSG in Düsseldorf nicht gerade ab, aber die Sprockhöveler kontrollierten die Partie über weite Strecken und mussten den Gegentreffer zum 1:1-Ausgleich erst in der 86. Minute hinnehmen.

Trainer Andrius Balaika hatten einige Aktionen seiner Mannschaft sehr gefallen, bei anderen raufte er sich dagegen die Haare. „Das war gelegentlich zwischen Genie und Wahnsinn“, sagte der Litauer, um dann jedoch zu einer eher positiven Bewertung des Spiels zu kommen. „Unter dem Strich war es schon okay“, sagte Balaika, der in Düsseldorf allerdings nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen konnte. So fehlte Innenverteidiger Patrick Polk wegen eines Innenbandanrisses im Knie, Sven Höltke wegen einer Verletzung am Sprunggelenk, Tim Dudda wegen muskulärer Probleme und schließlich auch noch Kapitän Raoul Meister wegen Beschwerden am Hüftbeuger und an den Adduktoren. Tim Dudda und vor allem Raoul Meister sind unter normalen Umständen eigentlich gesetzt. Wenn sie ausfallen, bedeutet das schon eine Schwächung für die TSG.

Nach Vorarbeit von Emre Demir brachte Simon Bukowski die Sprockhöveler schon nach drei Minuten in Führung. Kurz vor der Pause hatte Demir die Chance zum 2:0, da traf der 21-Jährige, der von der Hammer SpVg kam und sich am kommenden Samstag wohl auch Chancen auf einen Einsatz ausrechnen darf, aber nur die Latte. Zwischen dem Tor und der Großchance gab es dann weitere gute Aktionen, aber auch einige völlig unnötige Fehlpässe – all das meinte Andrius Balaika mit Genie und Wahnsinn. „Bei einigen fehlte die geistige Frische“, kommentierte Sprockhövels Trainer, der natürlich davon ausgeht, dass seine Mannschaft am Samstag im ersten Regionalliga-Spiel gegen Rödinghausen konzen­trierter zu Werke gehen wird.

Natürlich hätten die Sprockhöveler ihr letztes Testspiel gerne mit einem Sieg abgeschlossen, deshalb gab es in der Pause auch die Vorgabe, im zweiten Durchgang ohne Gegentor zu bleiben. „Das hätte dann auch fast geklappt“, kommentierte Balaika. „Allerdings dürfen uns solche gravierenden Fehler wie vor dem 1:1 gegen Düsseldorf in der Meisterschaft natürlich nicht passieren.“

Tore: 0:1 Simon Bukowsk,i (3.), 1:1 (86.).
TSG: Benz, Budde, Oberdorf, Antwi-Adjej (86. Ciccarelli), Bukowski (55. Claus), Demir (80. Bentaleb), Gremme (60. Dombayci), Cin (80. Akgül), Heiserholt (86. Kost), Mvondo, Wasilewski (30. März).

 
 

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