TSG-Damen machen ihr Meisterstück

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Sprockhövel.. TSG Sprockhövel -
VfL Gladbeck24:16

Die Handballerinnen der TSG Sprockhövel feierten mit dem 24:16-Heimerfolg über den VfL Gladbeck ihren 19. Sieg im 19. Spiel. Damit sicherten sie sich drei Spiele vor Saisonende sowohl den Titel in der Bezirksliga als auch den Landesligaaufstieg.

Als Katharina Kunze 75 Sekunden vor der Schlusssirene zum 23:16 für Sprockhövels Damen traf, da war allen klar: Das ist die Entscheidung. Trainer Michael Richter reckte die Arme im Jubel nach oben, die Spielerinnen auf der Bank freuten sich ebenso schon. Als das Spiel kurz darauf zu Ende war, kannte die Sprockhöveler Freude keine Grenezen mehr. Die Spielerinnen hüpften im Kreis und empfingen die Glückwünsche der Gegnerinnen.

„Ich bin überglücklich, dass wir es schon drei Spieltage vor Schluss geschafft haben“, sagte TSG-Trainer Michael Richter. „Wir haben auch den verletzungsbedingten Ausfall unserer besten Torschützin Jenny Böhmer kompensiert und sind noch enger zusammengerückt.“ Ganz besonders lobte er die Zusammenarbeit mit seinem Team. „Es ist ein Geben und Nehmen, auch ich habe Ratschäge angenommen.“ In den kommenden drei Spielen, so Richter, wolle er den Spielerinnen mehr Einsatzzeit geben, die in dieser Hinsicht bisher etwas hinten angestanden haben.

Gegen den Tabellenneunten aus Gladbeck hatte zuvor im Spiel längst nicht alles geklappt, erst gab es Probleme mit der Anzeigentafel der Kreissporthalle Haßlinghausen, dann mit dem TSG-Spiel. Viel zu nervös schlossen die Sprockhövelerinnen viele Aktionen ab, produzierten dabei sehr viele technische Fehler – ein klarer Hinweis auf die Nervosität. Nur knapp lag der kommende Meister nach 30 Minuten mit 10:9 vorne.

„In der Halbzeit war klar, dass wie die spielerisch bessere Mannschaft sind“, sagte Michael Richter. Und das setzten seine Spielerinnen jetzt auch besser um. Es gelangen deutlich mehr Ballgewinne, die im Tempogegenstoß in Tore umgesetzt wurden. Zudem ließ Richter die gefährlichste Gladbecker Rückraumspielerin jetzt offensiv von Theresa Ruthenbeck decken. So gelangen Gladbeck in den zweiten 30 Minuten nur noch sieben Treffer, auf der anderen Seite zogen die Gastgeberinnen immer weiter davon. Spätestens beim 21:16 fünf Minuten vor dem Ende war klar, wer am Ende jubeln würde.

„Spielfilm“: 1:1 (5.), 2:3 (10.), 4:3 (15.), 5:4 (20.), 7:6 (25.), 10:9 (30.), 13:10 (35.), 15:12 (40.), 17:13 (45.), 19:15 (50.), 21:16 (55.).
TSG: Thronicker, Mühlhaus; Beckendorf (6/1), Ruthebeck (4), Höltermann (2), Kunze (2), Polleiß (1), Ju. Schmidt (4/2), Valero (1), Weltzien (2), Je. Schmidt (2), Bomm, Striebeck, Volkert.

 

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