Taskin Aksoy und Andrius Balaika: Beide Trainer üben Kritik

Heiner Wilms
Fortuna-Trainer Taskin Aksoy war nach dem 3:3 völlig frustriert. Foto:Biene Hagel
Fortuna-Trainer Taskin Aksoy war nach dem 3:3 völlig frustriert. Foto:Biene Hagel
Foto: Funke Foto Services

Sprockhövel.  Tief enttäuscht war Düsseldorfs Trainer Taskin Aksoy nach dem 3:3 gegen die TSG.

Das war für uns sehr frustrierend, wir haben 3:1 geführt und hätten ein viertes und fünftes Tor nachlegen können. Das ist der Unterschied zwischen dem 1. FC Köln II, Viktoria Köln und uns. Die anderen Mannschaften gewinnen dann klar“, so der Coach.

Aksoy hatte bei seiner Mannschaft haarsträubende Fehler gesehen. „Wir wussten zudem, dass Sprockhövel nicht aufgibt, ich habe auch noch einmal an das Spiel gegen Wiedenbrück erinnert“, so Aksoy, der von seiner Mannschaft mehr erwartet hatte. „Bei allem Respekt vor Sprockhövel, aber wir haben hier Jungs, die sieben- bis achtmal in der Woche trainieren und den Anspruch haben, in der 2. Liga zu spielen. Da darf so etwas nicht passieren. „Wir haben ja nicht zum ersten Mal einen Vorsprung verspielt“, ärgerte sich Aksoy.

Halbwegs zufrieden war dagegen TSG-Trainer Andrius Balaika, der vor der Partie noch einmal Willen und Kampfgeist eingefordert hatte. Bei den Gegentoren hatte auch Balaika Fehler gesehen, der zweite Treffer von Köln sei zudem womöglich aus einer Abseitsposition heraus gefallen“, monierte der Trainer, der dann aber die hervorragende Moral seiner Mannschaft lobte. Allerdings sagte er auch: „Wir haben Probleme, 90 Minuten konzentriert zu bleiben. Und vielleicht fehlt manchmal auch die Qualität.“