Sprockhövel lässt gegen Suderwich viele Chancen aus und verschläft Wiederbeginn nach der Pause

Marcus Gerhardt war nicht zufrieden mit seiner Mannschaft.
Marcus Gerhardt war nicht zufrieden mit seiner Mannschaft.
Foto: WAZ FotoPool

Sprockhövel..  Mit einer Enttäuschung begann das Jahr für die Handballer der TSG Sprockhövel. Sie unterlagen der SG Suderwich in eigener Halle mit 26:36. Dadurch zogen die Gäste an der TSG vorbei, die nun Tabellenneunter ist.

Sprockhövels Trainer Marcus Gerhardt musste allerdings auch gleich im ersten Spiel wieder improvisieren, da ihm fünf Akteure fehlten: Max Nieland und Tobias Ruthenbeck mussten verletzt passen, Martin Lüderitz und Lars Schöner hatten sich krank gemeldet, Marc Kümper war privat verhindert.

Trotzdem: Die erste Halbzeit war ausgeglichen, hätte aber eigentlich mit einem Sprockhöveler Vorsprung enden müssen. „Wir hätten mit mindestens fünf, sechs Toren führen müssen, haben aber leider massig Chancen liegen gelassen. Dazu haben wir viele nicht nachvollziehbare Siebenmeter gegen uns bekommen“, sagte TSG-Coach Gerhardt. Wenigstens war sein Team zur Pause beim Stand von 13:14 noch in Schlagdistanz.

Das änderte sich aber schnell. „Den Start in die zweite Halbzeit haben wir wieder total verpennt, so dass Suderwich sich bis auf sechs Tore absetzen konnte“, so Gerhardt. Zwar kämpften sich die Sprockhöveler noch einmal bis auf ein zwischenzeitliches 20:23 heran, aber das reichte nicht. „Danach sind wir total eingebrochen.“

In der nächsten Partie wird sich die TSG anders präsentieren müssen, wenn sie eine Chance haben will. Kommendes Wochenende geht es zu Tabellenführer FC Schalke 04 II, der sich ein Dreierrennen mit Westfalia Herne II und dem TV Gladbeck liefert.

TSG Sprockhövel -
SG Suderwich 26:36

TSG: Jäger, Tosch; Schuppert (6), Späth (3/3), van de Hoeve (4), Ebel (5), Höltermann (2), Heeger, Böhmer, Bötzel, Osmani (6), Jedhoff.

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