Sprockhövel hat im Derby am Ende leichtes Spiel

Die TSG Sprockhövel war im Derby im Angriffsspiel flexibler. Sicher auch deshalb, weil beim TuS wichtige Rückraumspieler ausfielen.Foto: WalterFischer
Die TSG Sprockhövel war im Derby im Angriffsspiel flexibler. Sicher auch deshalb, weil beim TuS wichtige Rückraumspieler ausfielen.Foto: WalterFischer
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Sprockhövel/Hattingen.. TSG Sprockhövel -
TuS Hattingen III 32:25

In der ersten Viertelstunde war es noch ein recht ausgeglichenes Spiel, doch am Ende setzte sich die TSG Sprockhövel im Derby der Handball-Kreisliga recht sicher mit 32:25 gegen den TuS Hattingen III durch.

Beide Mannschaften gingen diese Partie mit nicht unbeträchtlichen Personalsorgen an. „Wir mussten kurzfristig auf Martin Ebel und Dennis Höltermann verzichten“, sagte TSG-Trainer Marcus Gerhardt. „Beide haben sich krank abgemeldet. Die Voraussetzungen waren also nicht gerade optimal.“

Doch den TuS hat es nicht minder hart getroffen. „Wir waren froh, dass wir überhaupt eine komplette Mannschaft stellen konnten“, sagte Hattingens Oldie Peter Klöckner, der seine Karriere am Ende der Saison beenden will. So fehlten bei den Rot-Weißen mit Maik Düerkop, Daniel Meuris und Adriano Trovato wichtige Rückraumspieler. Folglich musste Fynn Kuhnhenn noch mehr Verantwortung übernehmen.

„Fynn Kuhnhenn hat uns in der ersten Halbzeit schon einige Sorgen bereitet“, kommentierte Marcus Gerhardt die Tatsache, dass neun der insgesamt zehn Hattinger Tore in der ersten Halbzeit auf das Konto des Rückraumschützen gingen.

18:10-Führung zur Pause

Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Sprockhöveler aber schon auf 18:10 abgesetzt. Beim Zwischenstand von 26:21 nahmen die Sprockhöveler dann noch einmal eine Auszeit. „Das haben wir schon als Erfolg gewertet“, sagte Peter Klöckner. „Offensichtlich hatten die Sprockhöveler das Gefühl, dass wir noch einmal herankommen könnten. Wir hatten dieses Gefühl nicht. Wir haben dann vorne viele Chance vergeben und uns dadurch immer wieder Tempo-Gegenstöße eingehandelt.“

Schließlich konnte die TSG sogar noch ein bisschen experimentieren. So gönnte Marcus Gerhardt den A-Jugendlichen Alex Böhmer, Joshua Bötzel und Jannis Jedloff längere Einsatzzeiten. „Die Jungs haben ihre Sache auch sehr gut gemacht“, lobte der Trainer. „Sie konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.“

TSG: Tosch, Schuppert, Späth, Lüderitz, Schöner, Kümper, van de Hoeve, Heeger, Böhmer, Bötzel, Jedhoff, Krumme.
TuS III: Sellmann, Klausing, Kriege, Ohlenbusch, F. Kuhnhenn, Becker, Seifert, Klöckner, Strojny.

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