Sprockhövel eine Halbzeit lang richtig munter

Der ist drin: Ferhat Ülker erzielte in der 40. Minute das 3:0.Foto:Manfred Sander
Der ist drin: Ferhat Ülker erzielte in der 40. Minute das 3:0.Foto:Manfred Sander
Foto: WAZ FotoPool

Sprockhövel.. TSG Sprockhövel -
FC Brünninghausen 3:0

Fußball-Oberligist TSG Sprockhövel hat das Testspiel gegen den Westfalenligisten FC Brünninghausen mit 3:0 gewonnen. Das Ergebnis stand schon zur Pause fest.

In der ersten Halbzeit zogen die Sprockhöveler ein gutes Kombinationsspiel auf. Sie agierten mit wenigen Kontakten, ließen den Ball laufen - und dadurch natürlich auch den Gegner. Diese Spielweise hatte auch Co-Trainer Jan-Niklas Papenburg gefallen. Papenburg vertrat diesmal Robert Wasilewski, der sich am Wochenende in Polen aufhielt.

Dem Sprockhöveler Kombinationsfußball hatten die Gäste zunächst nur wenig entgegen zu setzen. Aus dem Spiel heraus wurden sie kaum gefährlich – allenfalls bei Standardsituationen.

Das Verteidigen von Standards gehört ja nicht unbedingt zu den Stärken der TSG - was auch schon bei einigen Gegentoren in der Meisterschaft deutlich wurde. „In dieser Hinsicht müssen wir uns ganz sicher noch verbessern“, sagte denn auch Jan-Niklas Papenburg, der sich aber über die erzielten Sprockhöveler Tore sehr freute. Denn die Treffer von Phillipp Schulz und Adrian Wasilewski waren schön herausgespielt, beim 3:0 durch Ferhat Ülker war aber auch ein bisschen Glück dabei – oder Ungeschick der Gäste. Denn die spielten den Ball genau in die Füße von Ülker, der dann Brünninghausens Torwart keine Chance ließ.

Ferhat Ülker hinterließ nicht nur wegen dieses Treffers einen recht guten Eindruck. Nach seiner durch eine Schulterverletzung bedingten langen Pause wird er aber noch ein bisschen Zeit brauchen. „Er ist auf einem guten Weg“, lobte Jan-Niklas Papenburg. „Im Moment reicht es für eine Halbzeit. Aber er wird sich durch jedes Spiel ein bisschen weiter herankämpfen.“ Ähnliches gilt sicher auch für Felix Gremme und Robin Kost, die ebenfalls lange pausiert hatten.

Nach dem Wechsel wurden die Gäste dann etwas munterer. Vielleicht auch deshalb, weil es Sprockhövel nun auch ein wenig ruhiger angehen ließ. „Da ging der Spielfluss dann schon ein wenig verloren“, so Jan-Niklas Papenburg. „Natürlich lag das auch daran, dass wir in der zweiten Halbzeit durchgewechselt haben.“

Tore: 1:0 Phillipp Schulz (12.), 2:0 Adrian Wasilewski (25.), 3:0 Ferhat Ülker (40.).
TSG: von Hagen, R. Meister, Padovan, Schulz (70. Rößler), Balaika (46. Gremme), Hodzic, Wasilewski, (60. Kost), Antwi-Adjej, Akyürek, Dudda (70. Oberc), F. Ülker (60. Porrello).

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