Rot-Weiße glauben an ihre Chance

Sven Schmitz muss nach einer erneuten Verletzung im Gesicht mit dem Sport erst einmal aussetzen.Foto:Dietmar Wäsche
Sven Schmitz muss nach einer erneuten Verletzung im Gesicht mit dem Sport erst einmal aussetzen.Foto:Dietmar Wäsche
Foto: Dietmar Wäsche / WAZ Fotopool

Hattingen..  Handball-Verbandsligist TuS Hattingen steht an diesem Wochenende vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe. Die Hattinger reisen am letzten Spieltag der Hinrunde zum SV Westerholt. Und da hängen die Trauben ja bekanntlich besonders hoch. Das Spiel findet am Samstagabend statt. Anwurf ist um 19 Uhr in der Sporthalle Am Bahnhof (Kuh­straße 55, Herten-Westerholt.

Insgesamt gesehen verläuft die Saison für die hoch eingeschätzten Westerholter bisher eher enttäuschend. Die vor der Saison mit zahlreichen – auch oberligaerfahrenen - Zugängen verstärkte Verbandsliga-Mannschaft dümpelt zurzeit mit 12:12 Punkten im Mittelfeld der Tabelle herum. Die eklatante Auswärtsschwäche – in der Fremde sprangen für die Westerholter bisher bei sieben Spielen nur ein Sieg und ein Unentschieden heraus – verhindert eine bessere Platzierung. Zu Hause aber ist der SV Westerholt eine Macht. Bisher blieb die Mannschaft von Trainer Henning Becker in allen fünf Spielen ungeschlagen. Vier Begegnungen wurden gewonnen, eine Partie endete Unentschieden. Und beim Erfolg über den HSV Plettenberg/Werdohl (40:30) und im letzten Heimspiel gegen den OSC Dortmund (44:37) langten die Westerholter gleich richtig hin. Diese Statistik zeigt den Hattingern, dass sie auf eine eminent heimstarke Mannschaft treffen werden.

Das ist natürlich für Hattingens Trainer Frank Osterloh ohnehin kein Geheimnis. Für den Hattinger Coach waren die Westerholter vor der Saison noch einer seiner Meisterschaftsfavoriten.

Heimstarker SV Westerholt

Frank Osterloh hebt die individuelle Klasse der einzelnen Spieler und die Leistungsdichte im großen Kader des SV Westerholt hervor. Und in der heimischen Sporthalle Am Bahnhof stellen die Becker-Schützlinge ihre Qualität ja auch ständig unter Beweis. „Dort zu punkten, wird für uns natürlich unheimlich schwierig“, sagte dann auch Frank Osterloh im Vorfeld des Hinrundenausklangs.

Auswärtsstarker TuS Hattingen

Die Hattinger haben im bisherigen Saisonverlauf aber schon gezeigt, dass auswärts mit ihnen zu rechnen ist. Immerhin dreimal verließen die TuSler in des Gegners Halle letztlich als Sieger das Spielfeld. Der letzte Erfolg liegt allerdings doch schon ein Weilchen zurück. Es war der 30:27-Sieg beim HSC Haltern-Sythen, den der TuS am 8. November einfuhr.

Zudem gibt es beim TuS Hattinger, der am vergangenen Mittwoch in der heimischen Kreissporthalle das Spiel im Achtelfinale des Kreispokals gegen den Ligarivalen HC Westfalia Herne mit 28:25 gewann, einige Personalsorgen. Torjäger Felix Osterloh fehlt nach seiner Roten Karte aus dem Heimspiel gegen die HSG Vest Recklinghausen wegen einer Sperre. Beim Pokalspiel waren auch Torwart Sascha Monjé (erkrankt) und der gegen Recklinghausen noch so wurfgewaltige und durchschlagskräftige Sven Schmitz (Sportverbot nach erneuter Verletzung im Gesicht) nicht mit dabei. Ob Frank Osterloh beim Wiedersehen mit dem Ex-Hattinger Linkshänder Thomas Kersebaum auf dieses Duo zurückgreifen kann, wird sich erst ganz kurzfristig entscheiden.

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