Preußen jetzt die Nummer eins

Bernd Kopper hatte großen Anteil am Elfringhauser Sieg. Im mittleren Paarkreuz gewann er beide Einzel.Foto:Vahlensieck
Bernd Kopper hatte großen Anteil am Elfringhauser Sieg. Im mittleren Paarkreuz gewann er beide Einzel.Foto:Vahlensieck
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Hattingen.. SSV Preußen Elfringhausen -
Remscheider TV 9:5

Sie haben es geschafft: Der SSV Preußen Elfringhausen hat das Spitzenspiel in der Tischtennis-Landesliga gegen den Remscheider TV mit 9:5 gewonnen und ist damit die neue Nummer eins der Liga.

Die Elfringhauser haben nun einen Punkt Vorsprung auf die Remscheider, die ganz sicher als Favorit in dieses Topspiel gegangen waren, denn immerhin hatten sie den Vergleich in der Hinrunde noch mit 9:2 gewonnen.

Doch diesmal lief es besser bei den Hügelländern. Viel besser. Aus den Doppeln kamen sie mit einer 2:1-Führung. Das Spitzendoppel mit Robin Owczarczak und Adrian Klimas hatte sich mit 3:1 behauptet, und auch Doppel Nummer drei mit Bernd Kopper und Frank Schillen konnte sich durchsetzen - knapp in fünf Sätzen.

„Dass unser Dreier-Doppel auch gewonnen hat, war für uns ganz wichtig“, kommentierte Preußens Spitzenspieler Arnold Tischlik den gelungenen Auftakt. „Das war eine gute Grundlage für die Einzel.“ Und in denen schlugen sich die Elfringhauser dann auch besser als im ersten Vergleich. In der Hinrunde war das obere Paarkreuz noch komplett leer ausgegangen, jetzt kamen Arnold Tischlik und Robin Owczarczak zumindest jeweils zu einem Punkt. Das ist für Tischlik natürlich auch noch unter dem Durchschnitt, doch der Auseinandersetzung mit Remscheids Tim Aurich hatte er mit gemischten Gefühlen entgegen gesehen. Halt weil Aurich ein Linkshänder ist, und mit Linkshändern kommt Tischlik nicht so gut zurecht. „Ich hatte nicht den Hauch einer Chance“, gab Tischlik unumwunden zu. Den ersten Satz verlor er knapp in der Verlängerung, den zweiten gewann er mit 11:8, doch die Sätze drei und vier gab er dann doch klar mit 6:11 und 4:11 ab.

Die Glanzpunkte auf Seiten der Elfringhauser setzten diesmal anderen Akteure. Zum Beispiel Bernd Kopper, der im mittleren Paarkreuz zwei Punkte holte. Und natürlich auch Frank Schillen, der sich im unteren Paarkreuz zweimal durchsetzte. „Das war eine absolut tolle Leistung von Frank“, lobte Arnold Tischlik. „Man muss ja auch bedenken, dass er krankheitsbedingt zuvor zwei Wochen so gut wie nicht trainiert hat.“

Aufstieg so gut wie sicher

Die Preußen steuern jetzt also Kurs Meisterschaft. Aber das war ja eigentlich nur die sekundäre Zielsetzung. Ihr primäres Ziel, den Aufstieg in die Verbandsliga, dürften sie nach dem Erfolg gegen Remscheid aber so gut wie sicher haben. Noch einmal Arnold Tischlik: „Das müsste es jetzt gewesen sein. Man darf gar nicht daran denken, dass es womöglich nicht klappen könnte.“

SSV: Owczarczark/Klimas 1:0, Tischlik/Schillen 0:1, Kopper/Schuimer 1:0, Tischlik 1:1, Owczraczak 1:1, Kopper 2:0, Klimas 1:0, Schillen 2:0, Schuimer 0:1.

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