Obersprockhövel verstärkt die Offensive

Tobias Voshage (links) bekommt in der kommenden Saison einige neue Mitspieler in der Offensive.
Tobias Voshage (links) bekommt in der kommenden Saison einige neue Mitspieler in der Offensive.
  • Trotz guter Verstärkungen wird der SCO kein konkretes ziel ausgeben
  • Königstransfer Moritz Schrepping kommt von der TSG Sprockhövel
  • Trainer Jörg Niedergethmann freut sich auf beweglichen Ismael Diaby

„Es war jetzt nicht alles total schlecht“, sagt Trainer Sascha Höhle. „Aber es war für uns ein weiteres Übergangsjahr und wir haben gemerkt, dass wir noch nicht soweit waren wie wir dachten. Wir haben es nicht geschafft eine Spielidee für uns zu finden. Meistens haben wir uns am Gegner orientiert und geguckt wie wir die Schwachstellen ausnutzen können.“

Königstransfer Moritz Schrepping

In der kommenden Saison wollen die Obersprockhöveler erneut einen Angriff auf die vorderen Plätze der Landesliga starten und setzen dabei vor allem auf eine starke Offensive. Dazu wurden gleich sieben Spieler verpflichtet. Tamer Aydin, Serkan Aydin und Ismael Diaby sind dabei als Stürmer eingeplant. Serkan Aydin kommt vom TuS Heven und Ismael Diaby wechselt von Hedefspor Hattingen an den Schlagbaum. Nach anderthalbjähriger Verletzungspause will außerdem Tamer Aydin beim SCO einen neuen Versuch starten.

Auf einen Zugang sind die Obersprockhöveler besonders stolz. Moritz Schrepping von der TSG Sprockhövel wird in der kommenden Saison die Farben des SCO tragen. „Mit ihm haben wir unzählige Gespräche geführt“, sagt Sascha Höhle. „Wir sind sehr froh, dass sich Moritz für uns entschieden hat.“ Neben Schrepping kommt auch Leon Tank von der TSG zu den Obersprockhövelern.

Außerdem hat sich der SCO die Dienste von Mittelfeldspieler Daniel Protzel sichern können. Protzel spielte in der Jugend unter anderem für die TSG Sprockhövel und die SG Wattenscheid 09 und lief zuletzt für den SC Velbert in der Landesliga auf. Zudem stößt Nico Jahnke aus der eigenen Jugend in den Landesliga-Kader des SC Obersprockhövel.

„Wir haben jetzt 22 Feldspieler im Kader und sind auf jeder Position doppelt besetzt“, sagt SCO-Coach Jörg Niedergethmann. „Die Aydins werden uns im Angriff garantiert helfen und Ismael Diaby kenne ich schon aus Wattenscheider Zeiten. Er ist unfassbar laufstark und sehr beweglich. Bei Leon Tank müssen wir ein bisschen abwarten, denn er hat ja in letzter Zeit nicht so viel gespielt. Aber wir sind guter Hoffnung, dass er sich schnell einlebt“

Keine konkrete Zielsetzung

Der ohnehin schon gute Kader wird also in der Breite und vor allem auch in der Qualität verstärkt. Eine mutige Zielsetzung wie der Aufstieg in die Westfalenliga soll aber dennoch nicht ausgegeben werden. „Vor der Rückrunde habe ich Platz zwei als Ziel genannt“, sagt Sascha Höhle. „Das hielt ich für absolut realistisch. Jetzt sind aber Siebter geworden. Da war ich so ein bisschen der Depp. Nun wissen wir nicht, ob alles so funktioniert, wie wir uns das vorstellen, deshalb ergibt es wenig Sinn vorher große Ziele zu formulieren.“

Verstärkung hat sich der SCO aber nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Betreuerstab gesichert. So wird sich Physiotherapeut Andre Eilers um die Gesundheit der Spieler kümmern.

„In der vergangenen Saison hatten wir viele verletzte Spieler und haben teilweise nur mit fünf Spielern trainiert. Das kann man natürlich überhaupt nicht im taktischen Bereich arbeiten. Und nur Torschusstraining bringt uns ja nicht weiter. Auf diese Situation haben wir jetzt reagiert.“

 
 

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