Oberaden zu stark für Welper

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Hattingen.. DJK Westfalia Welper -
SuS Oberaden30:33

Die DJK Westfalia Welper hat dem Tabellenzweiten SuS Oberaden, der dem TuS Hattingen bereits am Freitagabend zum Meistertitel gratulieren musste, kein Bein stellen können. Die Sieben von Trainer Ingo Brebach unterlag mit 30:33.

Als Welpers Trainer fünfeinhalb Minuten vor Schluss die Grüne Karte für eine Auszeit auf den Zeitnehmertisch warf, lag sein Team mit 26:30 hinten. Das Spiel war praktisch entschieden, zumal Pavel Brikmann unmittelbar zuvor wegen seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte gesehen hatte. Am Ende kämpfte Welper noch einmal, angetrieben vom starken Markus Büttner im Tor. Aber es reichte nicht zu mehr, als den Abstand um einen Treffer zu verkürzen.

Vorausgegangen war eine Partie, in die Welper gut startete. 5:2 lautete ein Zwischenstand, aber so ging es zum Leidwesen der DJK-Anhänger nicht weiter. Oberaden führte wenig später nach sechs Treffern in Folge mit 8:5. Wie sich herausstellen sollte, gaben die Gäste die Führung bis zum Ende nicht mehr ab.

Dabei gab es durchaus eine Phase, in der das Spiel hätte kippen können. Kurz nach der Pause, aus der die Mannschaften mit dem Stand von 19:16 für die Gäste kamen, schien ein Ruck durch die Welperaner zu gehen, und auch die Fans waren plötzlich da. Ingo Brebachs Maßnahme, beide Oberadener Rückraumspieler, Bastian Stennei und Marcus Salzmann, offensiv zu decken, fruchtete. 42 Minuten und 28 Sekunden waren gespielt, als David Rehbein mit seinem Treffer zum 24:25 den Anschluss herstellte. Die Wende schien möglich, alle auf der Welperaner Bank jubelten. Aber die Hoffnung währte nur kurz, Oberaden erwies sich in den entscheidenden Situationen als zu gut. Innerhalb von gut sechs Minuten nach Rehbeins Tor zogen die Gäste bis auf 30:25 davon und brachten diesen Vorsprung auch ins Ziel.

„Oberaden hat als Tabellenzweiter Leute in seinen Reihen, die extrem effizient sind“, sagte DJK-Trainer Ingo Brebach nach der Partie. „Wir waren das in den entscheidenden Phasen nicht.“ Dass Oberaden nach der endgültig abgeschriebenen Meisterschaft Probleme mit der Motivation gehabt hätte, konnte man nicht sagen. „Die wollten unbedingt“, so Brebach.

Jetzt geht die DJK Westfalia in eine dreiwöchige Pause über Ostern, die vor allem den zahlreichen angeschlagenen Spielern gut tun sollte. So stellten sich beispielsweise Kris Jasinski, Pavel Brikmann und Benjamin Sommer gegen Oberaden zur Verfügung, auch Björn Trompeter ging angeschlagen ins Spiel.

„Spielfilm“: 3:2 (5.), 5:6 (10.), 7:9 (15.), 12:14 (20.), 14:15 (25.), 16:19 (30.), 18:22 (35.), 21:24 (40.), 24:26 (45.), 25:29 (50.), 26:30 (55.), 30:33.
DJK: Moog, Büttner; Schulz (4), Trompeter (6/2), Jasinski (6), Sommer (3), Heinz (1), Lask (5), Rehbein (1), Weber (2), P. Brikmann (2).

 
 

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